Saison der musik alischen Vespern in der Dreikönigskirche verlängert

Carmenio Ferrulli präsenti ert Bachs Werke

Carmelo Ferrulli, der Kantor der Mannheimer Christuskirche, war am Samstag mit Werken von Bach zu Gast in der Dreikönigskirche in Sachsenhausen. Foto: Schieder

Sachsenhausen (ms) – Die musikalische Vesper in der Dreikönigskirche hat eine über 70-jährige Tradition. Ins Leben gerufen wurde sie 1947 von Helmut Walcha, nach dessen Vorstellung die Orgel der Dreikönigskirche gebaut wurde.

Als regelmäßige Einrichtung hat sie bis heute Bestand und soll auch in Zukunft weitergeführt werden. Sie ergänzt die vielfältigen kulturellen und musikalischen Veranstaltungen der Gemeinde. Mit dem Beginn der Vesper-Saison 2019/20 am Samstag vor dem ersten Advent wurde eine Veränderung vorgenommen. Der Kirchenvorstand hatte inzwischen beschlossen, die Vesper vom ersten Advent bis zum Palmsonntag stattfinden zu lassen. Zusätzlich zu denn Samstagsvespern um 17 Uhr gab es am Neujahrstag um 17 Uhr und am Dreikönigstag, 6. Januar, um 19. 30 Uhr zwei zusätzliche Vespern.

Die Vesper dauert mit Musikbeiträgen, Lesung und Gebeten rund 35 Minuten. Sie ist sowohl als Wochenschlussandacht zu verstehen wie auch als Hinführung auf den nachfolgenden Sonntag. Sie bietet die Möglichkeit zu Ruhe und Besinnung.

Organisiert wird sie seit mehr als 20 Jahren von Ralf-Günter Werb, der dies ehrenamtlich tut. Dazu gehört unter anderem für jede der Vespern einen anderen Organisten oder Musiker zu gewinnen. In Zukunft wird er bei der Planung von Kantor Andreas Köhs unterstützt.

Bei der Vesper am Samstag, 4. Januar, konnten die Besucher Carmenio Ferrulli, der seit 2017 Kantor an der Christuskirche in Mannheim ist, an der Orgel erleben. Die Liturgie übernahm Pfarrer Jürgen Seidl.

Ferrulli begann mit Bachs Präludium und Fuge C-Dur (BWV 547). Es folgten Votum, Eingangswort, Gebet und Spruch durch Pfarrer Seidl. Auch die weiteren musikalischen Beiträge waren Kompositionen von Bach wie „Das alte Jahr ist vergangen“, das Largo und das Ricercar a 6 aus dem „Musikalischen Opfer“. Außerdem begleitete er die Lieder, die zwischen der alttestamentarischen und der neutestamentarischen Lesung sowie der Lesung „Stimmen der Kirche“ und dem Vater unser auf dem Programm standen.

Am Samstag, 11. Januar, wird Klaus Bauermann an der Orgel, am 18. Januar die Mezzosopranistin Simone Garne begleitet von Birgitte Hertel am Klavier und am 25. Januar Andreas Köhs an der Orgel zu hören sein.

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