Feierstunde im Römer für eine ganz besondere Sachsenhäuserin

Bürgermedaille für Alix Puhl

Peter Feldmann (links) und Stephan Siegler mit der geeehrten Alix Puhl. Foto: Stefanie Koesling/Stadt Frankfurt/p

Sachsenhausen/Altstadt (red) – Ob im Gespräch mit Eltern, Lehrern, Politikern oder Journalisten: Sechs Jahre lang war Alix Puhl das Gesicht des Frankfurter Stadtelternbeirates.

Unermüdlich setzte sich die engagierte Mutter für die Verbesserung der Frankfurter Schullandschaft ein und schreckte dabei nicht davor zurück, unangenehme Themen anzusprechen.

Oberbürgermeister Peter Feldmann hat ihr für ihr Engagement nun die Bürgermedaille der Stadt verliehen. Im Kaisersaal des Römers sagte er: „Auch wenn Sie ,nur’ sechs Jahre im Stadtelternbeirat aktiv waren, so haben Sie in dieser Zeit doch viel bewegen können. Vor Ihrem Engagement und Ihrer Kompetenz werden Frankfurts Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern noch lange profitieren.“ Alix Puhl habe in ihrer Zeit als Vorsitzende des Stadtelternbeirates aktiv dazu beigetragen, Konflikte zu lösen, Projekte zu beschleunigen und die Interessen verschiedener Parteien in kompromissfähige Lösungen zu überführen.

Neben vielen infrastrukturellen und bildungspolitischen Themen, die auf Puhls Agenda standen, war der Sachsenhäuserin vor allem auch der oft dringend verbesserungswürdige Zustand der überalterten Schultoiletten ein zentrales Anliegen. Alix Puhl habe jungen Menschen eine starke Stimme verliehen: Dieses Engagement sei unbezahlbar und eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Stadtverwaltung nicht an den Bedürfnissen von Schülern und Eltern vorbeiplane, betonte Feldmann.

Alix Puhl ist nach sechsjähriger Tätigkeit im Stadtelternbeirat im Jahr 2018 nicht wieder zur Wahl angetreten, da sie sich fortan verstärkt um ihre Familie kümmern möchte. Inzwischen hat Puhl eine Ausbildung zur Mediatorin abgeschlossen und vermittelt bei Bedarf in Konfliktfällen.

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