Neue Ausstellung

Museum Angewandte Kunst: Aufbruch in die Gestaltungsmoderne

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Die „Treppe zum Bierkeller“ von Grete Leistikow.

Sachsenhausen (red) – In den 1920er Jahren entwickelt sich Frankfurt am Main zu einem Zentrum der modernen Gestaltung. Unter dem Begriff „Neues Frankfurt“ wird ein politischer und gestalterischer Umbruch angeschoben, der sämtliche Lebensbereiche umfasst.

Im Städte- und Wohnungsbau, in Produkt-, Raum- und Werbegestaltung, in Mode, Musik, Fotografie und Film werden neue Formen gesucht und gefunden – mit keinem geringeren Ziel, als eine neue urbane Gesellschaft zu formen. Die neue Ausstellung im Museum Angewandte Kunst zeichnet anhand von mehr als 600 Objekten, Skizzen und Modellen, Fotografien, Filmen und Tonaufnahmen ein facettenreiches Bild vom Aufbruch in die Gestaltungsmoderne, der von Zukunftsoptimismus und Weltoffenheit geprägt war. Sie läuft vom 19. Januar bis 14. April und wird am Freitag, 18. Januar, um 19 Uhr eröffnet.

Die Ausstellung stellt bekannte und weniger bekannte Protagonistinnen und Protagonisten der Moderne am Main vor, macht mit den kreativen Netzwerken vertraut und zeigt Verbindungen und Unterschiede zum Bauhaus auf. Dabei wird klar: Wenn das Bauhaus die Akademie der Moderne war, so war das Neue Frankfurt ihre Werkstatt. Zusammen mit den Sonderausstellungen am Deutschen Architekturmuseum und am Historischen Museum Frankfurt sowie den Aktivitäten des Forum Neues Frankfurt bildet Moderne am Main eine gemeinsame Frankfurter Initiative anlässlich des Bauhaus-Jubiläums 2019.

Die Ausstellung wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von Bauhaus100, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie dem Kulturamt der Stadt Frankfurt. Der Katalog zur Ausstellung wurde von der Speyer’schen Hochschulstiftung gefördert.

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