Lucas-Festival im Sachsenhäuser DFF eröffnet

Alles für junge Filmfans

Kinder und Jugendliche aus der Jury waren bei der Eröffnung im Museum mit dabei. Noch bis morgen dürfen sie Filme bewerten. Foto: Sabine Imhof/p

Sachsenhausen (red) – Im DFF – Deutsches Filminstitut und Filmmuseum – hat am Donnerstag, die 42. Ausgabe von „Lucas – Internationales Festival für junge Filmfans“ eröffnet. Noch bis zum morgigen Donnerstag, 26.

September, präsentiert Deutschlands ältestes Filmfestival für junges Publikum über 60 Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme aus 33 Ländern für Filmfans von vier Jahren bis 18+ in fünf Kinos in Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden.

Staatssekretärin Ayse Asar vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst erklärte anlässlich der Eröffnung: „Junge Menschen in ganz Hessen lieben Kino. Deshalb unterstützt das Land Hessen Lucas gerne darin, Filme für Kinder- und Jugendliche in der Region erlebbar zu machen.“ Sie lobte das Engagement der Festivalmacher für den Nachwuchs in der Region: „Besonders freue ich mich, dass Lucas mit Angeboten wie dem Filmmobil auch über die Festivalwoche hinaus und in Gemeinden außerhalb des Festivalzentrums in Frankfurt vertreten ist. Den jungen Lucas-Besuchern wünsche ich viele interessante Neuentdeckungen.“

Im Zentrum von Lucas stehen die internationalen Wettbewerbe in den Alterssektionen 8+, 13+ und 16+ sowie Youngsters. 40 Lang- und Kurzfilme, darunter 28 Deutschlandpremieren, gehen ins Rennen um attraktive Filmpreise im Gesamtwert von 21.000 Euro. Filmgäste, wie die Regisseure Raymond Tan aus Taiwan („The Wayang Kids“ und „Die Wayang-Kinder“) und Eirik Svensson aus Norwegen („Harajuku“) oder aber die jungen Darsteller der Beiträge „Moj Dida je pao s mara“ („Mein Opa vom Mars“), „Deslembro“ („Unremember“), „Une Colonie“ („A Colony“), „Skate Kitchen“ und „Les Météorites“ stehen dem Publikum Rede und Antwort.

„Die Filme im diesjährigen Programm von Lucas spiegeln auf wunderbare Weise die Vielstimmigkeit der Stadt, in der das Festival zu Hause ist“, sagte die Kulturamtsleiterin der Stadt Frankfurt, Sybille Linke. Das Festival belebe den Ort Kino, denn „der Austausch mit Gleichaltrigen und Filmprofis im Kino ist es, der Filmfestivals wie Lucas für junge Filmfans einzigartig macht.“ Sehr erfreulich sei, dass das Festival seine Spielzeit auf das Wochenende ausgedehnt hat: „So kommen nicht nur Schulklassen, sondern noch mehr Neugierige in den Genuss des Festivalangebots.“

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