Projekt „Bus-Stop – Theater gegen Rassismus“ geht in die zweite Runde

Stück über Rassismus im Alltag

Die 15 Mitwirkenden von „Bus-Stop“ freuen sich auf viele Gäste bei den Aufführungen. Foto: Eva Scheb/ p

Höchst (red) – Das Höchster Theaterprojekt „Bus-Stop – Theater gegen Rassismus“, das schon mit seinem ersten Stück vor zwei Jahren große Anerkennung erfuhr, geht mit einem neuen Programm auf die Bühne.

Kurze, meist selbst geschriebene Szenen thematisieren Vorurteile und Alltagsrassismus, wie sie sich bewusst oder gedankenlos auch in ganz alltäglichen Begegnungen zeigen. Die Bushaltestelle, die dem Projekt rund um die „Initiative Bunter Tisch – Höchst Miteinander“, den Verein Pak-Bann und das Begegnungs- und Servicezentrum Höchst des Frankfurter Verbandes seinen Namen gab, ist nur ein möglicher Ort dafür. Auch im neuen Programm beruhen die Szenen vielfach wieder auf eigenen Erlebnissen der in Herkunft und Alter bunt gemischten Theatergruppe. Oft schwingt dabei auch die Frage „Wer sind wir eigentlich?“ mit. Wie schon im ersten Stück, von Gitarre und Gesang musikalisch umrahmt, halten die fünfzehn Mitwirkenden dazu wieder überraschende Ideen und Denkanstöße bereit.

Die Premiere feierte das Stück am Samstag. Weitere Aufführungen sind am 10. und 16. November im Kultur-Keller Höchst, Bolongarostraße 186. Beginn der Aufführungen ist samstags um 19.30 Uhr und sonntags um 19 Uhr. Einlass ist ab 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Die Anzahl der Plätze begrenzt. Eine Anmeldung unter www.busstop-frankfurt.com oder telefonisch unter Z 069 312418 wird empfohlen.

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