Hilfe für Organisation in Malawi

Schulen unterstützen Mary’s Meals

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Einige Schulen im Frankfurter Westen und die Schulseelsorge Höchst unterstützt die Organisation Mary’s Meals in Malawi mit Geld für Nahrung.

Höchst/Malawi (red) – In verschiedenen Aktionen unterstützen die Schulen des Frankfurter Westens in Zusammenarbeit mit der Schulseelsorge Höchst die Hilfsorganisation Mary’s Meals. Als Partnerschule geht die Unterstützung an die Msiro Primary School in Malawi/Afrika.

Erstmals hat Clemens Weißenberger von der Schulseelsorge nun einen Bericht und Bilder der Schule bekommen. Msiro liegt im Norden Malawis. An der dortigen Grundschule sind aktuell 442 Schüler, 209 Jungen und 233 Mädchen. Zehn Lehrer unterrichten an der Schule. Dabei wird die Idee von Mary’s Meals umgesetzt: Durch Spenden wird den Kindern an den Schulen die Möglichkeit gegeben, eine warme Mahlzeit zu bekommen, die sonst die Eltern zahlen würden. Können die Eltern das Essensgeld nicht aufbringen, gehen die Kinder nicht zur Schule, was fatale Folgen hat.

Aber nicht nur das Mittagessen gibt die Möglichkeit des Schulbesuchs, die Eltern sind diejenigen, die das Essen zubereiten. Und eingekauft wird bei lokalen Bauern und Landwirten vor Ort, was der Mikrowirtschaft zugutekommt. Dafür ist die Aufwendung recht gering, denn aktuell werden € 15,70 Euro benötigt, um ein Kind ein Jahr lang zu ernähren. Und nur sieben Prozent der Spendengelder werden für Organisation und Verwaltung benötigt, was auch am Spendensiegel zu erkennen ist, das der Hilfsorganisation verliehen wurde. Seit 2014 ist insgesamt eine Summe von mehr als 1000 Euro zusammengekommen, die für das Essen an der Msiro Primary School verwendet wurde.

In einer Welt, in der es genug Essen für alle gibt, ist Hunger immer noch die größte Bedrohung für die Gesundheit der mehr als 300.000.000 chronisch hungernden Kinder der Welt. Hunger tötet immer noch Millionen von ihnen jedes Jahr. Er hemmt ihr Wachstum – und ihre Visionen. Hungernde Kinder denken ans Überleben, nicht ans zur Schule gehen – rund 67 Millionen davon gehen nicht zur Schule. Stattdessen müssen sie, um zu überleben, auf den Feldern oder auf der Straße arbeiten. Selbst wenn sie es in die Schule schaffen, beeinträchtigt der Hunger ihre Fähigkeit zu lernen. Indem ihnen gute Nahrung gegeben wird, können die Kinder mit neuer Energie lernen, was ihnen für ihr späteres Leben die Möglichkeit eines Weges aus der Armut ermöglichen könnte. Die tägliche Anwesenheit verbessert sich: Arme Kinder werden eher krank oder bleiben von der Schule fern, um ihre Familien bei den alltäglichen Aufgaben zu unterstützen. Mary’s Meals hilft den Kindern, jeden Tag zur Schule zu gehen.

Die Konzentration verbessert sich: Mary’s Meals beseitigt den Schmerz des Hungers und die Kinder sind fähig, ihre Aufmerksamkeit dem Unterricht zu widmen. Die Bildung von Mädchen wird angeregt: Mädchen aus armen familiären Verhältnissen müssen oft zu Hause helfen und werden deshalb weniger gebildet. Mary’s Meals hilft, ihr volles Potenzial zu erkennen. Bessere Noten werden erreicht: Mary’s Meals stellt die notwendigen Lernbedingungen, weshalb sich die Leistungen der Schüler verbessern. So unterstützt die Organisation an die 1,5 Millionen Kinder mit Schulspeisen in mehr als 15 Ländern.

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