Ein Theaterstück der Bühne für Menschenrechte

„Die NSU-Monologe“ in Rödelheim

Die Bühne für Menschenrechte zeigt das Stück „Die NSU-Monologe“ in Rödelheim. Foto: p

Rödelheim (red) – Das Theaterstück „NSU-Monologe“ erzählt von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubasik, Adile Simsek und Ismail Yozgat: Von ihrem Mut, in der ersten Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, fordernd, mal wütend. Roh und direkt liefern sie intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten. Das Stück der Bühne für Menschenrechte wird am Freitag, 8. November, ab 19. 30 Uhr im Gemeindehaus der Cyriakusgemeinde, Alexanderstraße 37, gezeigt. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt sechs Euro. Karten gibt’s im Vorverkauf bei Ortells, Lorscher Straße 13, Pappmarché, Alexanderstraße 27, Raum, Wolf-Heidenheim-Straße 7, in der Stadtteilbibliothek, Radilostraße 17-19. .

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