Teil des Konzeptes zur Entwicklung des Stadtteils

Nied: Kinder der Fridtjof-Nansen-Schule stellen Stadtmodell vor

+
Die Klasse 4a der Fridtjof-Nansen-Schule in Nied mit Schulleiterin Marina van der Linden und Klassenlehrer Christian Fabian.

Nied (red) - Als Teil der Beteiligung zum Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) für den Stadtteil Nied haben die Schüler der Fridtjof-Nansen-Schule mit Unterstützung des Jungen Museum Frankfurt und ihres Lehrers Christian Fabian ein Modell ihres Wohnquartiers entwickelt.

Das Modell zeigt sowohl die Mängel des Quartiers, als auch dessen Entwicklungschancen auf. Themen waren insbesondere eine attraktive Gestaltung von Grün- und Freiflächen, sichere und attraktive Fußwegebeziehungen und die Sauberkeit des öffentlichen Raums. Vorausgegangen waren verschiedene Bewohnerinterviews, Umfragen und Orterkundungen. Sowohl die Ergebnisse aus den Erhebungen als auch das fertige Modell wurden heute unter anderem den Eltern, Helmut Grohmann, Vorsitzender des Beirats „Soziale Stadt Nied“, und Vertretern des Stadtplanungsamts vorgestellt.

Dezernent Mike Josef lobt Engagement der Schüler

Planungsdezernent Mike Josef lobt das außerordentliche Engagement der Schüler sowie der beteiligten Institutionen und betont: „Die Weiterentwicklung unserer Stadt kann nur unter Einbeziehung und aktiver Teilnahme aller Bevölkerungsgruppen erfolgreich sein. Daher haben die Arbeitsergebnisse der Grundschulprojektgruppe einen ganz besonders hohen Stellenwert und sollen in das Bund-Länder-Förderprojekt ‚Soziale Stadt Nied‘ einfließen.“

Für das Stadterneuerungsgebiet Nied erarbeitet das Stadtplanungsamt zurzeit zusammen mit dem beauftragten Team von der Projekt-Stadt und dem Caritasverband Frankfurt unter umfassender Beteiligung der Bewohner des Stadtteils sowie wesentlicher Akteure und Institutionen ein integriertes städtebauliches Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK). Dieses wird weitere Projekte beinhalten, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Die Bundesrepublik Deutschland, das Bundesland Hessen und die Stadt Frankfurt stellen in dem Förderzeitraum bis 2025 umfangreiche Investitionsmittel für bauliche Maßnahmen zur Verfügung, um den Stadtteil für die Bürger attraktiver zu gestalten.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare