Mehr als 1000 Besucher bei Kostümführungen in Höchst dabei gewesen

Voller Schlossplatz zum Abschluss

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Stadtführerin und Kunsthistorikerin Silke Wustmann als Schlossgeist Gudula und Mario Gesiarz als „Bärenschorsch“ bringen bei den Kostümführungen „Höchst theatralisch“ die Geschichte der Stadt näher. Foto: p

Höchst (red) – Die beliebte Kostümführung „Höchst theatralisch“ mit Gudula und Schorsch ging nun für dieses Jahr zu Ende. Mit dabei waren noch mal rund 220 Menschen aller Altersklassen.

Zwischen April und September gab es insgesamt sechs Kostümführungen mit insgesamt mehr als 1000 Besuchern. Sie dürfte damit die best besuchte Stadtführung weit und breit sein.

Stadtführerin und Kunsthistorikerin Silke Wustmann schlüpf dabei in die Rolle des Schlossgeistes Gudula und Mario Gesiarz ist als „Bärenschorsch“ dabei. Fast liebevoll nennt er seine Partnerin „Mörtelgundi“ („Du hast dich durch Staa, Staub un Mörtel gedrickt…“). Während Bärenschorsch vorzugsweise über Höchster Wirtshäuser und die dort erhältlichen Getränke plappert, versucht Gudula etwas Niveau in die Führung zu bringen, verheddert sich dann aber immer wieder in ihren Liebeleien mit den jungen Männern in Alt-Höchst. Munter streitend geht es so durch Alt-Höchst und ganz nebenbei erhalten die Zuschauer viele Informationen über das alte Höchst. Außer der Figur der Gudula sind alles andere wahre Fakten und Anekdoten.

Und das immerhin schon seit zwölf Jahren. Erstmals an den Start ging es im April 2008. Schon die Premiere wollten wohl rund dreihundert Teilnehmer sehen. Die eigentlich nur für ein Jahr vom damaligen Frankfurter Presseamt geplanten Führungen waren schnell so beliebt, dass sie bis heute organisiert werden. Sie haben inzwischen Kultcharakter.

Auch 2020 wird es wieder sechs Kostümführungen mit Bärenschorsch und Schlossgeist Gudula geben. Die Termine werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

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