Oberbürgermeister Feldmann zieht positive Bilanz beim Jahrespressegespräch in Höchst

Kultur, Industrie und Tradition

Ursula Brüder (Stadtplanungsamt, von links), Jan Gerchow (Historisches Museum), OB Peter Feldmann und Stefan Jäger. Foto: Stadt Frankfurt/Varnhorn/p

Höchst (red) – „Höchst und die übrigen Stadtteile aus dem Frankfurter Westen stehen inzwischen besser da und müssen in den kommenden Jahren noch weiter aufgewertet werden“: Dieses Fazit zog der als Dezernent für Höchst und die westlichen Stadtteile zuständige Oberbürgermeister Peter Feldmann beim Jahrespressegespräch in Höchst.

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Mit der bisweilen kolportierten Unterstellung, Höchst sei abgehängt vom Rest der Stadt, könne niemand mehr punkten, betonte Feldmann und listete eine Fülle laufender Projekte zur Verbesserung des Stadtbildes auf: Der Neubau des Höchster Klinikums und die Sanierung des Bolongaropalastes schreiten ebenso voran wie die Ertüchtigung des Bahnhofsvorplatzes und der angrenzenden Straßen. Zu den Verbesserungen trägt seit gut einem Jahr auch der neue Busbahnhof bei.

Der Neubau des Klinikums soll im Herbst abgeschlossen sein. Vor der Inbetriebnahme ist ein mehrmonatiger Testbetrieb erforderlich, weshalb die Eröffnung des Hauses in das Jahr 2021 fallen wird. Die Zusammenarbeit der drei Klinikstandorte Höchst, Bad Soden und Hofheim entwickelt sich unterdessen sehr positiv – sowohl im wirtschaftlichen als auch im organisatorischen Sinn.

Bildungspolitisch geht es im Westen ebenfalls sichtbar voran: In die Sanierungen der Robert-Blum-, der Hostato-, und Robert-Koch-Schule investiert die Stadt 33 Millionen Euro. Für die Erweiterung der Fridtjof-Nansen-Schule in Nied sowie die Neubauten der Henri-Dunant-Schule in Sossenheim und der Ludwig-Weber-Schule in Sindlingen sind weitere knapp 50 Millionen Euro veranschlagt. Auch ein weiteres wichtiges Projekt im Westen kommt endlich ins Laufen: Der Bildungscampus West, mit den Neubauten für die Paul-Ehrlich-Schule, der Ludwig-Erhard-Schule, einer Grundschule und einer Kindertagesstätte, alles umgeben von Sport-, Spiel-, Freizeit- und Erholungsflächen, kann jetzt umgesetzt werden.

„Auch der Neubau der FES-Betriebshöfe, des Grünflächenamts und des Straßenbauamts sowie die Errichtung von preisgünstigen Wohnungen in der Palleskestraße und der Billtalstraße verdeutlichen, wie sehr sich Höchst weiterentwickelt“, betonte das Stadtoberhaupt. Besonders bemerkenswert ist für Feldmann die geplante Verlagerung der Höchster Porzellansammlung in den Bolongaropalast: „Mein Bestreben, das Porzellan-Museum unter Federführung des Historischen Museums mit dem geplanten Bürgermuseum im Bolongaropalast zusammenzulegen, wird seit Ende vergangenen Jahres auch von der Kulturdezernentin Ina Hartwig und dem Leiter des Historischen Museums, Jan Gerchow, klar unterstützt. Die daraufhin in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie bestätigte die technische und konzeptionelle Umsetzung der Museumserweiterung.“

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