Jahreshauptversammlung

Vereinsring Unterliederbach: Knackpunkt Kultur- und Sporthalle

+
Oliver Göbel (von links), Hubert Schmitt, die Geehrten Michael Diefenbach und Michael May, Uwe Serke und Karl Leo Schneeweis bei der Jahreshauptversammlung des Vereinsrings Unterliederbach.

Unterliederbach (jf) – 17 Punkte umfasste die Tagesordnung zur Jahreshauptversammlung des Vereinsrings Unterliederbach, der 25 Mitgliedervereine hat.

Ein Punkt waren die Ehrungen: Michael Diefenbach, Erster Vorsitzender des VfB Unterliederbach, wurde für mehr als zehn Jahre Vorstandsarbeit vom Vereinsring geehrt. „Lange hat er für einen Kunstrasenplatz gekämpft, im vergangenen Jahr wurde das Ziel erreicht“, sagte der Vorsitzende des Vereinsrings Hubert Schmitt. Vom Stadtverband Frankfurter Vereinsringe war dessen Vorsitzender Uwe Serke nach Unterliederbach gekommen, um zwei Mitglieder mit der silbernen Ehrennadel auszuzeichnen: Michael May und Stefan Schmidt. Schmidt konnte wegen Krankheit die Auszeichnung nicht persönlich entgegennehmen.

Hubert Schmitt erstattete den Geschäftsbericht des Vorstandes und unterstrich, dass man 2018 einer neuen Kultur- und Sporthalle nach zehn Jahren Diskussion näher gekommen sei. „Die Halle ist sehr wichtig für die Vereine“, sagte Schmitt. Auf den Weg gebracht worden sei auch eine neue Stadtteilbroschüre. Schmitt dankte Heinz Alexander, Vorsitzender des Regionalrats. „Die Broschüre sollte zum Bürgerfest im Juni vorliegen“, sagte der Vorsitzende.

Das Dach des Vereinsring-Hauses wurde saniert. „Das Haus wird oft genutzt, aber es ist trotzdem nur ein Notnagel“, kommentierte Schmitt. Im Kassenbericht, den der erkrankte Kassierer Stefan Schmidt per Mail geschickt hatte, sind 11.738 Euro für die Dachsanierung vermerkt, der Ortsbeirat steuerte 3000 Euro bei, Bürgermeister Uwe Becker hatte ebenfalls finanzielle Unterstützung zugesagt. So kann der Jahresbeitrag bei gegenwärtig 25 Euro bleiben. Ehrenvorsitzender Karl Leo Schneeweis unterstrich nochmals die Wichtigkeit der Kultur- und Sporthalle: „Das dafür notwendige Erbbaurecht sollte schnellstens von der Stadt geklärt werden.“ Zudem müsse eine Lösung für den Betrieb der Halle gefunden werden.

Der zweite Vorsitzende Oliver Göbel bat um Ideen, Anregungen und Wünsche für die Halle, die bis zum 7. März gesammelt und an die KEG weitergegeben werden sollen. Außerdem merkte er an: „Die Stadt hat Verantwortung bei der Bewirtschaftung.“ Die vorläufigen Baupläne werden an die Vereine weitergeleitet und im Februar auch im Ortsbeirat vorgestellt.

„Der Vereinsring ist mit dem Betrieb der Halle überfordert“, stellte Hubert Schmitt klar, „da muss es eine andere Möglichkeit geben.“ Anschließend wurde der alte Vorstand – Hubert Schmitt, Oliver Göbel, Kassierer Stefan Schmidt und Schriftführerin Petra Kutter sowie die Beisitzer Michael May, Hans Püchl und Rolf Schulz einstimmig wiedergewählt. Jahrestermine sind das Bürgerfest am 16. Juni, das Parkfest am 11. August und die Kerb vom 21. bis 23. September.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare