So gelingt der Start ins Berufsleben

202 junge Erwachsene feiern erfolgreichen Ausbildungsabschluss in Höchst

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202 Absolventen haben ihre Ausbildung bei Provadis in Höchst erfolgreich abgeschlossen. 

Feierstimmung im Industriepark Höchst: 202 junge Männer und Frauen haben bei Provadis ihre Ausbildung erfolgreich absolviert und wurden im Rahmen einer festlichen Veranstaltung verabschiedet.

Höchst – Lisa-Maria Kettenhausen, frischgebackene Biologieabsolventin, ließ bei der Feier im Namen der Absolventen ihre Ausbildungszeit Revue passieren. „Wir haben viel gelernt, viel Positives erlebt und können nun selbstständig arbeiten“, sagte die Nachwuchskraft von Sanofi. „Dabei wurden wir gut unterstützt – von neuen Freunden und unseren Ausbildern. “ Für die vergangenen zweieinhalb Jahre bedankte sich auch Elena Brinkmann, ebenfalls Biologieabsolventin bei Sanofi. „Danke an die Ausbilder, unser Unternehmen Sanofi und die anderen Auszubildenden, die diese Zeit so lehrreich und schön gemacht haben. “.

Mit dem neu gewonnenen Wissen können die Absolventen nun gut vorbereitet ins Berufsleben starten. 92 Prozent von ihnen haben bereits eine Stelle in einem Unternehmen gefunden. Für ihren weiteren Weg gab Udo Lemke, Geschäftsführer von Provadis, den jungen Erwachsenen als Rat mit, selbstbewusst zu sein: „Zeigen Sie, was in Ihnen steckt. Sie haben eine der besten Ausbildungen in Deutschland absolviert, die Ihnen eine optimale Grundlage für Ihre berufliche und persönliche Zukunft bietet“, sagte Lemke, der die Absolventen zu ihrem Erfolg beglückwünschte und sich für die gute Zusammenarbeit bei allen Ausbildern und beteiligten Unternehmen bedankte. Weiter riet er den jungen Erwachsenen: „Erhalten Sie sich Ihr Interesse, die jugendliche Einstellung und die Bereitschaft zur Weiterentwicklung.“

Fünf Absolventen wurden für ihre herausragende Leistung geehrt und erhielten besondere Auszeichnungen. Fotos: 2020 Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH/p

Provadis verfügt im Industriepark Höchst, einem der größten Forschungs- und Produktionsstandorte der Chemie- und Pharmabranche in Europa, über hochmoderne Ausbildungslaboratorien und gut ausgestattete Lehrwerkstätten. Als größtes Aus- und Weiterbildungsunternehmen in Hessen qualifiziert Provadis Nachwuchskräfte in mehr als 40 verschiedenen Berufen und trägt mit rund 400 Ausbildungsplätzen pro Jahr zur Fachkräftesicherung bei.

Brigitte Scheuerle, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung der Industrie- und Handelskammer Frankfurt (IHK), gratulierte den Nachwuchskräften und machte diesen Mut für ihre weitere berufliche Laufbahn. „Ihre Chancen sind groß und wir sind froh, Sie zu haben.“ Denn aktuell fehlten alleine in der Region Frankfurt rund 34.000 technische Fachkräfte. Scheuerle lobte zudem Provadis als Ausbilder: „Provadis ist ein wertvoller Ausbildungsbetrieb und hat einen guten Ruf bei den Unternehmen. Wenn Sie neugierig bleiben, werden Sie erfolgreich sein“, sagte die Geschäftsführerin der IHK.

Frankfurt Höchst: Ausbildung für insgesamt 42 Unternehmen

Die Ausbildung der jungen Männer und Frauen hat Provadis für insgesamt 42 Unternehmen koordiniert. 157 Absolventen gehören zu Unternehmen, die im Industriepark Höchst ansässig sind, darunter Sanofi, Clariant, Celanese und Infraserv Höchst. Neben den Standortgesellschaften vertrauen auch Unternehmen wie die Allessa, die ING-Diba, die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) oder auch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration auf die Zusammenarbeit mit Provadis.

Fünf Auszubildende wurden auch für herausragende Leistungen ausgezeichnet: Emre Ayan, Chemikant bei Celanese, Tamara Löllmann, Kauffrau für Büromanagement bei Infraserv Höchst, Michelle Welter, Industriekauffrau bei der Pensionskasse, Alexander Schleiter, Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung bei Sanofi, und Ayoub Rached, ebenfalls bei Sanofi als Biologielaborant, konnten sich über die Ehrung freuen.

Der Schwerpunkt der mehr als 40 Ausbildungsberufe bei Provadis liegt im naturwissenschaftlich-technischen und zukünftig im IT-Bereich. Die meisten Absolventen haben einen produktionstechnischen Beruf erlernt und dürfen sich jetzt Chemikant, Chemielaborant, Fachinformatiker oder Industriemechaniker nennen. Ebenfalls beliebte Berufe sind Elektroniker, Kaufmann für Büromanagement und Pharmakant.

(red)

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