Bewegung und Kultur im Vordergrund

Familienfest der Kita St. Markus

Beim Familienfest der Kita St. Markus in Nied wurden auch die Ehrenamtlichen für ihre Hilfe geehrt. F.: Mohr

Nied (zmo) – Wenn Mate Pasalic, Diplom-Sozialpädagoge, Erzieher und Leiter der katholischen Kindertagesstätte St. Markus in Nied, für seine Kinder ein Fest organisiert, dann ist davon auszugehen, dass das Gemeindezentrum voll ist.

So war es auch beim Familienfest in der vergangenen Woche: „Wir möchten nicht einfach nur ein Fest veranstalten. Unsere Kinder müssen aktiv mitmachen. Sie sollen sich körperlich bewegen und das als positiv wahrnehmen, damit sie das auch später gerne machen“, erklärt Pasalic.

„Das gemeinsame Singen, Tanzen und Musizieren fördert eine Vielzahl von Kompetenzen. Musikalische Erziehung ermöglicht den Kindern auch den Zugang und die frühzeitige Neigung zu Instrumenten. Alles in unserer Umwelt klingt. Kinder lieben es, zu entdecken und zu erproben“, ist der erfahrene Kita-Leiter überzeugt, dass er und seine Mitarbeiter auf dem richtigen Weg sind, die Kinder in ihren nächsten Lebensabschnitt zu begleiten.

Und so begann das Familienfest mit dem beliebtesten Kinderlied „Alle Vögel sind schon da“ nach einem Gedicht von Hoffmann von Fallersleben, dass inbrünstig von den Vier- bis Sechsjährigen gesungen wurde. Anschließend wurden einige Tänze aufgeführt, unterstützt von akrobatischen Saltos und rhythmischem Klatschen. Es gab eine Menge Beifall der zahlreichen Zuschauer, die sogar unbedingt eine Zugabe haben wollten.

Nicht vergessen wurde an diesem Familienfest allerdings die ehrenamtliche Mitarbeit von Eltern und Familienmitgliedern. „Es klingt schon ein wenig abgedroschen, aber ohne unsere ehrenamtlichen Helfer hätten wir nicht die Ergebnisse erreicht, die wir uns vorgestellt haben. Gemeinsam mit ihnen und unseren hauptamtlichen Mitarbeitern sind auch die Qualität der Arbeit und die guten Beziehungen in der Kita deutlich gestiegen“, sagt Pasalic bei der Ehrung.

Als Anerkennung erhielten mehr als zehn Helfer eine Urkunde und ein nettes Präsent. Auch hier wurde noch einmal deutlich, dass in den Kindertagesstätten auf ehrenamtliche Tätigkeiten nicht verzichtet werden kann. Sie bringen zusätzliche Impulse in die Kita, arbeiten auf Augenhöhe mit den Hauptamtlichen zusammen und sie sind oft auch Vorbilder und tragen somit auch zu einer positiven Entwicklung der Kinder bei.

Nach den Reden, den Darbietungen und Ehrungen auf der gut gefüllten Bühne des Gemeindezentrums, hatten Besucher, Eltern, Mitarbeiter und die Ehrenamtlichen anschließend Gelegenheit zu Gesprächen. Den kompletten gastronomischen Beitrag lieferten die Eltern der Kitakinder. Es gab Kaffee, Kakao und Kuchen, allerlei handfeste Snacks und Getränke. Parallel dazu gab es noch eine Kunstausstellung. Gezeigt wurden Exponate von Jungen und Mädchen, die im Liebighaus unterschiedlichste Wesen und Objekte getöpfert hatten. Die Erlebnisse des Besuchs drückten sie auch auf Papierarten aus.

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