Stadträtin stellt sich den Fragen der Schulen, Kitas und Bürger im Westen

Bildungsdialog im Westen

Stadträtin Sylvia Weber stellt sich an der IGS West den Fragen der Schulen, Kitas und Bürger im Frankfurter Westen. Foto: p

Höchst (red) – Vergangene Woche war volles Haus in der Aula der IGS West: Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber lud zum Bildungsdialog im Frankfurter Westen.

Wie bei ihrem letzten Besuch im Ortsbeirat 2018 versprochen, kehrte die Stadträtin zurück in den größten Frankfurter Ortsbezirk, um zu den aktuellen Fragen ihres Verantwortungsbereichs Stellung zu beziehen und um die Anwesenden über die aktuellen Planungen zu informieren.

„Mir ist es wichtig, in unseren Bildungsregionen mit den Fachleuten und den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen und direkt zu hören, was wir eventuell nicht im Blick haben und wo wir nachlegen müssen“, sagte die Stadträtin, die regelmäßig in Ortsbeiratssitzungen zu Gast ist.

Die professionell moderierte Veranstaltung bot sowohl Gelegenheit zum Informationsaustausch als auch dazu, sich in Kleingruppen zu drängenden Fragen in der Bildungsregion zu verständigen und diese direkt an die Dezernentin zu richten. Im Laufe des Abends wurde deutlich, dass viel in die Wege geleitet wurde, dass aber die rasant steigende Kinderzahl die Stadt vor große Herausforderungen stellt.

„Wir müssen uns dringend um einen zusätzlichen Grundschulstandort im Frankfurter Westen kümmern, da die bestehenden Grundschulen an ihren Kapazitätsgrenzen und darüber hinaus arbeiten“, kündigte Weber an. Zuerst werde sie sich der Entwicklung des Standorts der ehemaligen Karl-Oppermann-Schule widmen, nachdem die IGS 15 nun ausgezogen sei und nun zeitnah eine neue Liegenschaft für das Beratungszentrum RBFZ gesucht werden müsse.

Es wurde zudem deutlich, dass die Rekrutierung von Fachkräften für Kindertageseinrichtungen und Träger der Jugendhilfe ein großes Problem darstellt. Die Dezernentin sagte zu, dass sie sich des Themas annehmen werde. „Neben einem Jobticket und hohen pädagogischen Standards ist es mein Ziel, bezahlbaren Wohnraum für Fachkräfte zu sichern, sodass wir Menschen in Frankfurt nicht nur auf hohem Niveau ausbilden, sondern sie auch hier halten können.“

Weitere Themen waren der Ausbau der Jugendhilfe, den die Dezernentin im vergangenen Jahr bereits mit mehr Geld und einem neuen Fördersystem angeschoben hatte. „Die Jugendhilfe in der Schule ist und bleibt das zentrale Instrument, um an unseren Schulen für mehr Chancengleichheit zu sorgen und um multiprofessionelle Teams zu etablieren, die unsere Lehrkräfte entlasten“, stellte Weber klar.

Abschließend bilanzierte die Stadträtin, dass sie gemeinsam mit Oberbürgermeister Feldmann als Dezernent für die westlichen Stadtteile den Frankfurter Westen im Blick habe und sich für den Ausbau der schulischen Infrastruktur und für ausreichende Betreuungsplätze für alle Kinder weiterhin stark machen werde.

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