Weiterer Schritt zu mehr Bürger-Beteiligung

Beirat Soziale Stadt Nied gegründet

Nied (red) – Der Beirat Soziale Stadt Nied hat seine Arbeit aufgenommen. Insgesamt 13 Bewohner aus allen Quartieren und zwölf Vertreter der Institutionen sind Mitglied im Beirat Soziale Stadt.

Die 25 Mitglieder vertreten die Interessen des Gebiets, beraten über städtebauliche Entwicklungen und entscheiden über Nachbarschaftsprojekte, die aus einem Verfügungsfonds finanziert werden können.

In der ersten Sitzung im August wählte der Beirat von den 13 Bewohnervertretern Helmut Grohmann, den langjährigen Vereinsringsvorsitzenden, zum Vorsitzenden und den Studenten Emre Telyakar aus der Büchersiedlung zum Vertreter. Die beiden werden in Zukunft die Sitzungen leiten und mit Unterstützung der Quartiersmanagerin Marja Glage vom Caritasverband dafür sorgen, dass die Anliegen und Themen der Nieder berücksichtigt werden.

In der zweiten Sitzung informierte Timo Szuczynski, zuständiger Projektleiter vom Stadtplanungsamt, den Beirat und die Gäste über erste Projekte und Planungen. Auch der Verfügungsfonds, mit dem kleinere Nachbarschaftsprojekte finanziert werden können, wurde vorgestellt. Der Beirat wird regelmäßig und öffentlich tagen. Grohmann: „Das Projekt ist eine einmalige Chance für den Stadtteil, sich positiv zu entwickeln. Ob das gelingt, hängt vor allem davon ab, ob sich die Nieder an den Diskussionen beteiligen. Dazu gibt es viele Gelegenheiten und ich habe die herzliche Bitte, sie wahrzunehmen.“ Veranstaltungen in den nächsten Wochen bieten Gelegenheit, das Programm kennenzulernen. Die nächste Sitzung findet am Mittwoch, 20. November, 18 bis 20 Uhr, in der Pfarrgemeinde St. Markus, Gemeindehaus Niederkirchweg 12, statt.

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