3,75 Kilogramm

Zollhunde finden Kokain am Flughafen

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Zollhunde wie dieser decken am Frankfurter Flughafen regelmäßig Schmuggeleien auf, so diesmal knapp vier Kilo Koks.

Flughafen (red) – Die Spürhundeteams des Hauptzollamtes Frankfurt haben kürzlich das Reisegepäck von Passagieren aus Rio de Janeiro/Brasilien kontrolliert. Dabei reagierte Zollhund Zaro auf einen schwarzen Reisekoffer.

Bei der Röntgenkontrolle des betroffenen Gepäckstücks stellte der Zollbeamte eine Verdickung der Rückwand fest. Weitere Untersuchungen ergaben, dass diese mit einem weißen Pulver befüllt war. Ein Rauschgiftschnelltest reagierte positiv auf Kokain. Ein weiterer Zollkollege hatte währenddessen die Absuche der Kofferreihen fortgesetzt und wurde ebenfalls fündig. Sein Spürhund Hugo zeigte einen lilafarbenen Koffer an. Auch hier stellte der Beamte einen doppelten Boden fest, aus dem weißes Pulver zum Vorschein kam. Dieses reagierte ebenfalls positiv im Test auf Kokain.

„Insgesamt befanden sich in den beiden Koffern 3,75 Kilogramm Kokain, welches die beiden erfolgreichen Hundenasen in dem Gepäck eines Fliegers erschnüffelt haben. Der Schwarzmarktwert beläuft sich auf 138.750 Euro“, sagte Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt. Die beiden mutmaßlichen Drogenschmuggler wurden vorläufig festgenommen und befinden sich nun in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt.

Im Kampf gegen den internationalen Drogenschmuggel arbeiten hier Mensch, Tier und Technik erfolgreich zusammen. Die Hundestaffel beim Hauptzollamt Frankfurt am Main verfügt über 32 Spürhundeteams. 24 Hunde suchen nach Drogen, zwei sind Tabak- und Bargeldspürhunde, einer ist reiner Bargeldspürhund, drei sind Artenschutzspürhunde und zwei suchen nach Waffen und Sprengstoff. Im Jahr 2017 wurden bei 13.889 Aufgriffen im Post, -Fracht-, und Reiseverkehr insgesamt 7.045 Kilogramm Rauschgift aus dem Verkehr gezogen.

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