Freude an Carl-von-Weinberg-Schule

Sportschütze ist Eliteschüler des Jahres

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Hans-Heinrich von Schönfels, Präsident Schützenbund, Werner Schaefer, Leiter des Olympiastützpunktes, Pedro Manuel Ferreira, Leiter Sparkasse, Minister Peter Beuth, Kris Großheim, Vizepräsident Landessportbund Lutz Arndt, Kultusminister Alexander Lorz und Schulleiterin Inge Gembach-Röntgen.

Schwanheim (red) – Der 19-jährige Carl-von-Weinberg-Schüler Kris Großheim ist Hessens Eliteschüler des Jahres.

Der Sportschütze wurde von Hessens Kultusminister Alexander Lorz, Hessens Minister des Innern und für Sport, Peter Beuth, und dem Vizepräsidenten Leistungssport des Landessportbundes Hessen, Lutz Arndt, in Frankfurt ausgezeichnet. Großheim selbst ist Mitglied der Nationalmannschaft des Deutschen Schützenbundes. Bei den U23-Weltmeisterschaften 2018 in Changwon/Korea holte er einen Weltmeister- und einen Vizeweltmeister-Titel für Deutschland.

Die Frankfurter Carl-von-Weinberg-Schule (CvW), die Großheim besucht, ist eine von zwei hessischen Eliteschulen des Sports. „Die Carl-von-Weinberg-Schule versteht es als eine Eliteschule des Sports schon seit Jahren, junge Talente ausfindig zu machen und nachhaltig im Leistungssport zu etablieren. Der Erfolg von Kris Großheim belegt einmal mehr, wie gut die Talentförderung an Hessens Schulen funktioniert und was unsere Schüler – ob alleine oder im Team – mit Ausdauer und Willensstärke erreichen können“, sagte Kultusminister Lorz während der Feierstunde. Den neuen Eliteschüler des Jahres charakterisierte der Kultusminister als „ruhig, besonnen, ausgleichend, sachlich, höflich und verantwortungsbewusst“. Als Sportler, so Lorz, arbeite Großheim zielstrebig und effektiv und ordne persönliche Angelegenheiten dem Sport unter. Seine sehr gute Konzentrationsfähigkeit und der bedingungslose Siegeswillen seien zwei seiner großen Stärken.

Das sah auch Hessens Minister des Innern und für Sport, Peter Beuth, so: „Viele Nachwuchsleistungssportler aus Hessen haben im vergangenen Jahr mit herausragenden Leistungen untermauert, dass sie bereits zur Weltspitze gehören. Die Doppelbelastung Schule und Leistungssport optimal zu gestalten ist ein ganz wichtiges Ziel der Hessischen Landesregierung. Mit unserer Leistungssportreform wollen wir die schulischen und organisatorischen Rahmenbedingungen an den ‚Eliteschulen des Sports‘ und den ‚Partnerschulen des Leistungssports‘ verbessern, Schule und Vereine stärker vernetzen und unsere Nachwuchstalente auf ihrem Weg in die Weltspitze fördern,“

Darüber hinaus betonten beide, wie wichtig Sport für die Gesellschaft ist. Integration, Inklusion, Gesundheit und Gemeinsinn waren Begrifflichkeiten, die Beuth und Lorz im Kontext nannten. Die Auszeichnung zum „Eliteschüler des Jahres“ wird jährlich durch den Olympiastützpunkt (OSP) Hessen und die Eliteschule des Sports initiiert. „Wir wollen damit den Entschluss junger Menschen anerkennen, Leistungssport zu einem wichtigen Teil ihres Lebens zu machen, ohne dabei die Schule zu vergessen. Dabei wollen wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten helfen und unterstützen“, sagte Landessportbund-Vizepräsident Lutz Arndt.

Weil diese Förderung Geld kostet, freute sich Schaefer gemeinsam mit der CvW-Schulleiterin Inge Gembach-Röntgen deshalb über einen 7000-Euro-Spendenscheck. Den hatte Pedro Manuel Ferreira, Leiter des Finanzcenters Niederrad der Frankfurter Sparkasse, im Namen des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, überreicht.

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