Fortschritt für Gateway Gardens

Ein Quartierbus für Niederrad

Niederrad/Flughafen (red) – Die Weiterführung der Straßenbahnlinie 14, ein Quartierbus für Niederrad, ein großer Fortschritt für den Nahverkehr in Gateway Garden, ein dichteres Angebot und das Schließen von Lücken zwischen Nacht- und Tagesverkehr: Der Frankfurter Verkehrsdezernent Klaus Oesterling kann viele Verbesserungen bei Bus und Bahn ankündigen, die im Dezember mit dem Fahrplanwechsel eingeführt werden sollen.

Der Aufsichtsrat der städtischen Nahverkehrsgesellschaft Traffiq hat in seiner Sitzung die nötigen Beschlüsse gefasst. „Als wachsende Stadt mit rund 750.000 Einwohnern und mehr als 375.000 täglichen Einpendlern steht Frankfurt bei der nachhaltigen Gestaltung von Mobilität vor besonders großen Herausforderungen“, sagt der Verkehrsdezernent. „Der öffentliche Nahverkehr, den wir konsequent Schritt für Schritt ausbauen, ist dabei ein wesentlicher Schlüssel zur Lösung.“

Der Fokus in der zukunftsorientierten Entwicklung des Nahverkehrs liegt gleichermaßen auf ökologischen und ökonomischen Aspekten. „Schon heute leisten Frankfurts Busse und Bahnen mit einem dichten Netz einen großen Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität in Deutschlands Pendlerhauptstadt“, sagte Oesterling.

Neben der Umstellung des Busverkehrs auf emissionsfreie Antriebe, werden wir für die wachsende Stadt höhere Mobilitätskapazitäten bereitstellen.“ Im „Paket“ zum Fahrplanwechsel ist geplant, dass die Straßenbahnlinie 14 im Gallus über den Gustavsburgplatz bis zur Mönchhofstraße verlängert wird.

Die Linie 21 fährt dann bis Nied Kirche. Die Straßenbahnlinien 12, 17 und 18 verkehren künftig am Samstag alle zehn statt alle 15 Minuten. Niederrad erhält mit der Buslinie 84 den gewünschten Quartierbus.

Mit Eröffnung der S-Bahn-Station „Gateway Gardens“ bekommt die Linie 77 eine neue Funktion als Verbindung zum künftigen Flughafen-Terminal 3 und der Cargo-City Süd.

Zwei U-Bahn-, drei Straßenbahn- und 17 Buslinien bieten dichtere Takte oder mehr Platz durch zusätzliche Wagen oder Gelenkbusse.

Weiter soll der Stundentakt, der zeitweise noch auf fünf Buslinien besteht, von einem Halbstundentakt abgelöst werden. Bei sechs Buslinien wird die Lücke zwischen Nacht- und Tagverkehr geschlossen.

Und neben den allgemeinen Angebotserweiterungen kommen im Schülerverkehr Fahrten hinzu. Diese Leistungen verursachen Kosten von etwa 3,6 Millionen Euro. Soweit sie nicht durch Fahrgeldeinnahmen gedeckt werden können, werden die Stadt und die Stadtwerke Frankfurt Holding aushelfen.

Rubriklistenbild: © p

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare