Erst Abriss, dann Neubau

Nassauische Heimstätte stellt Weichen für 250 neue Wohnungen

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Sechs Mehrfamilienhäuser mit mehr als 200 Wohnungen baut die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt in der Hahnstraße.

Niederrad/Bornheim (red) – Ende des Jahres beginnt die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt mit zwei Neubauprojekten in den Frankfurter Stadtteilen Bornheim und Niederrad.

In der Freiligrathstraße und in der Hahnstraße entstehen dann insgesamt mehr als 250 neue Wohnungen, die bezahlbar sein sollen. Die alten Gebäude an den beiden Standorten werden zurzeit abgebrochen. In der Hahnstraße 46-48 im Lyoner Quartier realisiert die Nassauische Heimstätte/Wohnstadt sechs Mehrfamilienhäuser mit 203 Wohnungen und einer Gesamtwohnfläche von rund 15.000 Quadratmeter. Hinzu kommen eine Tiefgarage mit 88 Stellplätzen sowie 501 Stellplätze für Fahrräder. Knapp 30 Prozent der Wohnungen werden gefördert, alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar. Entsprechend dem übergeordneten Planungskonzept der Stadt Frankfurt soll durch die städtebauliche Hof- und Blockbildung die veraltete Solitärstruktur der ehemaligen Bürostadt aufgelöst werden. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant. Derzeit steht auf dem 8000 Quadratmeter großen Grundstück ein Rechenzentrum, bestehend aus einem zehngeschossigen Bürogebäude sowie ein- bis dreigeschossigen Technikgebäuden.

In der Freiligrathstraße entstehen auf dem freigeräumten Grundstück 54 frei finanzierte Mietwohnungen mit 4600 Quadratmeter Wohnfläche. In eine 213 Quadratmeter große Erdgeschosswohnung wird eine inklusive Wohngemeinschaft für junge Menschen mit und ohne Behinderung einziehen. Kooperationspartner bei dieser Premiere für die Nassauische Heimstätte in Frankfurt ist die Lebenshilfe Frankfurt am Main. Das Gebäude entsteht als urbanes „Hofhaus“ mit einem nach Südosten offenen, begrünten Hof. Im Rückbereich wird eine gemeinschaftlich genutzte Grünanlage mit Kinderspielplätzen angelegt.

Die Architektur nimmt ortstypische Merkmale aus der umgebenden Gründerzeitbebauung auf, etwa hohe Eingangsportale, raumhohe Fenster und ein Mansardendach. In der Tiefgarage stehen behindertengerechte Parkplätze mit barrierefreier Anbindung über einen Aufzug zur Verfügung. Die Fertigstellung ist für 2021 geplant.

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