Nassauische Heimstätte Wohnstadt setzt auf CO2-neutralen Strom

Nachweislich nachhaltige Energie

Setzen gemeinsam auf grüne Energielösungen für die Wohnungswirtschaft: Christoph Kisseberth von der NHW und Energieberaterin Katja Pfitzner von der Süwag. Foto: Martin Leclaire/p

Niederrad (red) – Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte Wohnstadt (NHW) setzt auf grüne Energie: Beinahe der gesamte Bestand von 58. 000 Wohnungen in Hessen wird seit Anfang des Jahres mit CO2-neutralem Strom und Gas von der Süwag beliefert.

Dass Strom und Gas zu 100 Prozent CO2-neutral sind, garantiert der Energiedienstleister mit Herkunftsnachweisen.

Der Strom stammt aus regenerativen Quellen, zum Beispiel Fotovoltaik-, Wasser- und Windkraftanlagen. Die CO2-Emissionen für das verbrauchte Erdgas werden über ein Aufforstungsprojekt in Simbabwe kompensiert: Das „Kariba REDD+“-Projekt ist nach dem Voluntary Carbon Standard (VCS) zertifiziert und schützt den ursprünglichen Regenwald. Außerdem bringt es der Bevölkerung die bodenschonende Landwirtschaft nahe und fördert Schulen vor Ort. „Ich kann mir sicher sein, dass die Energie für die Heizung und für das Licht in Kellern und Treppenhäusern nicht nur CO2-neutral ist, sondern auch soziale Projekte fördert“, sagt Christoph Kisseberth, Energieeinkäufer der NHW.

Nachhaltiges Wachstum hat die beinahe 100-jährige Firmengeschichte der NHW geprägt. In naher Zukunft wird der Bestand auf 75.000 Wohnungen steigen – und das so energieeffizient wie möglich. Denn bei allen Sanierungs- und Neubauprojekten orientiert sich die NHW an einem klar definierten Ziel: „Bis 2050 soll unser Gebäudebestand komplett klimaneutral sein“, sagt Kisseberth. „Die grüne Energie ist ein wichtiger Baustein für diese Strategie.“

Mit dem Energiedienstleister verbindet die NHW weit mehr als der Hauptsitz in Frankfurt und die Lieferung von grüner Energie: „Wir schätzen die Süwag als starken, kompetenten Partner für Energiethemen, beispielsweise für das Wärmecontracting in unserem neuen Wohnprojekt in Kelsterbach“, sagt Kisseberth. Das maßgeschneiderte Wärmekonzept hilft der NHW dabei, einen hohen Energieeffizienzstandard bei gleichzeitig bezahlbaren Mieten zu erreichen.

Die Nassauische Heimstätte wurde 1922 in Wiesbaden gegründet und gehört heute als Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte Wohnstadt zu den führenden Wohnungsunternehmen in Deutschland. Das Land Hessen ist an der Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mehrheitlich beteiligt.

Neben der nachhaltigen Quartiersentwicklung engagiert sich die NHW auch für den sozialen Wohnungsbau – mit einem Mietzins, der mit 7,07 Euro pro Quadratmeter in Frankfurt deutlich unter dem Durchschnitt liegt. Wie das funktioniert und welche Projekte der Energiedienstleister fördert, ist im Videobeitrag www.suewag.de/b2b-videos im Internet zu sehen.

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