Luftsicherheitskontrollen effizienter gestalten und Wartezeiten reduzieren

Flughafen: Bundespolizei

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Eine „Ein-Handgepäckspur“ wird derzeit am Frankfurter Flughafen am Flugsteig A getestet. Foto: Bundespolizei/p

Flughafen (red) – Seit Kurzem testet die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen eine sogenannte „Ein-Handgepäckspur“. Diese steht Fluggästen in Ebene zwei des Flugsteigs A zur Verfügung, die ohne oder nur mit einem kleinen Handgepäckstück reisen.

Darunter fallen beispielsweise Handtaschen, Akten- und Laptoptaschen, Plastik-, Papier- oder Textiltüten sowie Rucksäcke mit einem maximalen Fassungsvermögen von 20 Litern.

Plakate im Bereich der Luftsicherheitskontrollstelle informieren die Passagiere über diese Möglichkeit. Zusätzlich weisen die Mitarbeiter des Mobilen Terminal Services (MTS) Reisende gezielt auf die Nutzung dieser Spur hin.

Bei hohem Passagieraufkommen kann die Kontrolle auf zwei Spuren ausgeweitet werden. In den ersten zehn Tagen des Testbetriebes nutzten rund 1400 Passagiere täglich die neue Kontrollmöglichkeit am Frankfurter Flughafen. Die Einrichtung einer solchen Spur bietet sowohl Fluggästen, Luftfahrtunternehmen und der Bundespolizei einen deutlichen Mehrwert, da sich die Luftsicherheitskontrollen effizienter gestalten und Wartezeiten reduziert werden können.

Der Testbetrieb soll zunächst bis zum 15. Oktober dauern und kann bei Erfolg auch auf andere Bereiche ausgeweitet werden.

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