Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte spendet Überschüsse aus „Cubity“-Projekt

Krebskranke Kinder bedacht

Geschäftsführer Constantin Westphal (rechts) und Holger Lack bei der Scheckübergabe an Karin Reinhold-Kranz. Foto: UGNHWS/Lisa Farkas/p

Niederrad (red) – Einen Spendenscheck über 10. 000 Euro hat Constantin Westphal, Geschäftsführer für Immobilienmanagement und Akquisition der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte, an den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt“ übergeben.

Das Geld – insgesamt sind es 20. 000 Euro – stammt aus Überschüssen aus dem Forschungsprojekt „Cubity!, das die Nassauische Heimstätte, das Fachgebiet Entwerfen und Gebäudetechnologie an der TU Darmstadt, die Deutsche Fertighaus Holding und das Studentenwerk Frankfurt am Main gemeinsam realisiert haben.

Die anderen 10.000 Euro spendet die Unternehmensgruppe zu einem gesonderten Termin an die Musikschule Frankfurt. „Im Kooperationsprojekt haben sich die Projektbeteiligten dazu verpflichtet, eventuelle Überschüsse an gemeinnützige Projekte in Frankfurt zu spenden“, erläuterte Westphal bei der Übergabe an die Vorsitzende des Vereins, Karin Reinhold-Kranz. „Wir erfüllen unseren gesellschaftlichen Auftrag nicht nur, indem wir bezahlbare Wohnungen zur Verfügung stellen, sondern auch, indem wir sozial benachteiligten oder kranken Menschen helfen. Der Verein leistet unheimlich viel, von der Betreuung betroffener Kinder und ihrer Familien bis hin zur Forschung. Dieses wertvolle Engagement unterstützen wir sehr gerne.“

Reinhold-Kranz bedankte sich für die Spende. „Als gemeinnütziger Verein sind wir natürlich immer auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Mit den 10.000 Euro können wir zum Beispiel vier Monate lang die besonderen gemeinsamen Mahlzeiten für die jungen Patienten und deren Eltern auf der Kinderkrebsstation finanzieren.“

Der Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt“ betreibt unter anderem ein Zentrum, das Familien mit krebskranken sowie anderen lebensbedrohlich erkrankten Kindern und Jugendlichen als Wohnort auf Zeit, Treffpunkt, Entspannungsort und Informationsstelle dient. Darüber hinaus fördert der Verein die medizinische, pflegerische und psychosoziale Versorgung der jungen Patienten und kümmert sich um die Ausstattung der Kinderkrebsstation im Klinikum mit Spielsachen, Bastelmaterial, Netbooks und vielem mehr.

Und das steckt hinter Cubity: Günstiges Wohnen, viel Raum für Gemeinschaft und höchste Energieeffizienz. Das ist das mehrfach preisgekrönte „Cubity“ in Niederrad, ein modulares Studierenden-Wohnheim aus nachwachsenden Baustoffen mit innovativem Energiekonzept. Das 250 Quadratmeter große Gebäude aus Holzbaustoffen und einer Polycarbonat-Fassade ist nach dem Haus-im-Haus-Prinzip konstruiert. In einer großräumigen Hülle sind zwölf Wohn-Kuben zweigeschossig angeordnet. In jedem der 7,2 Quadratmeter großen Wohnwürfel befinden sich Bett, Tisch, Stuhl, Schrank, zusätzlicher Stauraum sowie ein Bad. Der großzügige Gemeinschaftsbereich bietet Raum für ein vielgestaltiges Zusammenleben. Cubity ist so konzipiert, dass er als Plus-Energie-Haus mithilfe einer Fotovoltaikanlage mehr Energie erzeugt, als es verbraucht.

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