Zoll am Flughafen deckt Schmuggel im Reiseverkehr auf

184 Kilo Shishatabak in elf Gepäckstücken transportiert

184 Kilogramm Wasserpfeifentabak zog der Frankfurter Zoll am Flughafen aus dem Gepäck zweier Frauen. Foto: Zoll Frankfurt/p

Flughafen (red) – Insgesamt 184 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak aus Dubai stellte der Zoll am Frankfurter Flughafen bereits am 7. Juni sicher, dies wurde jetzt mitgeteilt.

Bei der Kontrolle des Gepäcks von Reisenden eines Fluges aus Bahrain befragte eine Zollbeamtin drei Französinnen im Alter zwischen 23 und 36 Jahren im grünen Ausgang für anmeldefreie Waren nach dem Inhalt ihrer Koffer.

„Die Frauen gaben an, Wasserpfeifentabak dabeizuhaben, den sie für einen Bekannten in Paris mitbringen sollten“, sagt Lena Drechsel, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.

In den insgesamt elf Gepäckstücken fand der Zoll 184 Tüten Tabak der Marke „Al Fakher“. Der geschmuggelte Tabak hatte einen Warenwert von 3312 Euro. Der so verhinderte Steuerschaden beträgt 8876,05 Euro.

Gegen die Reisenden wurde ein Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung eingeleitet. Der Tabak wurde beschlagnahmt und wird nach Abschluss des Verfahrens vernichtet.

Im Jahr 2018 gab es beim Hauptzollamt Frankfurt am Main eine Häufung von Tabakschmuggel im Reiseverkehr, meistens mit gewerblichem Hintergrund.

Insgesamt wurden 50 Fälle aufgedeckt, mit insgesamt rund 1,3 Millionen Zigaretten sowie 584 Kilogramm Tabak.

Der hier verhinderte Gesamtsteuerschaden betrug 357.288 Euro. Unversteuerter Tabak unterscheidet sich nicht von anderen Schmuggelgütern. Auch Wasserpfeifentabak unterliegt in Deutschland der Tabaksteuer.

Der Mindeststeuersatz beträgt 22 Euro pro Kilogramm, je nach dem, welche Sorte und Kleinverkaufspreis. Als Nachweis der Versteuerung müssen auf den Tabakwaren deutsche Steuerzeichen angebracht sein. Ansonsten ist die Einfuhr illegal.

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