Jeder Euro geht an kranke Kinder

Straßenfest zugunsten des Jugend-Hospiz-Dienstes

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Larissa Engelhardt und Kim Kalisch-Heyse, davor Petra Bickermann und Ingolf Backhaus am Stand des Ambulanten Kinder-Hospiz-Dienstes auf dem Straßenfest Niederrad.

Niederrad (jf) – Eine große, aufblasbare Dartscheibe lädt besonders Kinder ein, sich im Werfen zu versuchen. Außerdem gibt es Geschicklichkeitsspiele, eine Hüpfburg, einen Kalligrafie-Stand, Getränke und Burger, Snacks und Waffeln.

Knapp zehn Stände stehen an beiden Seiten auf einem Teilstück der Melibocusstraße in Niederrad. „2015 entstand die Idee zu einem Fest für den guten Zweck“, erklärt Kim Kalisch-Heyse, die seit 2018 alleiniger Organisator des Straßenfestes ist. Ihr gehe es gut, deshalb wolle sie denen helfen, denen es weniger gut geht. Seit 2015 unterstützen die Engagierten den Ambulanten Kinder- und Jugend-Hospiz-Dienst Frankfurt Rhein-Main (AKHD). Eine Aktion unter anderen ist dabei das Straßenfest. Jeder Cent, der beim Verkauf von T-Shirts, bei der Tombola oder beim Barber-Shop eingenommen wird, kommt dem AKHD zugute. „Seit 2006 gibt es den Dienst in Frankfurt. Wir übernehmen die psycho-soziale Begleitung von schwerkranken Kindern und ihren Familien“, erläutert Larissa Engelhardt.

Mit den Ehrenamtlichen Petra Bickermann und Ingolf Backhaus betreut sie den Stand des AKHD, der auf dem Straßenfest nicht nur Informationen bereit hält, sondern auch Glitzer-Tattoos für Kinder anbietet. Beim AKHD sind drei Hauptamtliche beschäftigt und 55 Ehrenamtliche engagiert. Sie alle kümmern sich gegenwärtig um etwa 30 Familien. Dabei ist der Zeitrahmen höchst unterschiedlich: „Wir sind von wenigen Wochen bis zu zwölf Jahren für die Familien da“, sagt Engelhardt. Dabei gibt es auch „kleine Wunder“, dann nämlich wenn Kinder den Krebs besiegen. Der AKHD kooperiert beispielsweise mit dem Kinderpalliativteam Südhessen. Man arbeite gemeinsam dafür, das Leben der kranken Kinder und ihrer Angehörigen zu erleichtern.

Schon 20.800 Euro haben Kim Kalisch-Heyse und ihre Mitstreiter in den vergangenen Jahren an Spenden für den AKHD eingesammelt, eine beachtliche Summe, der in diesem Jahr noch ein möglichst hoher Betrag hinzugefügt werden soll.

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