111 Gründe, die Skyliners zu lieben

„In den 90ern war es fast unmöglich, nicht vom Basketball-Virus infiziert zu werden“

+
Autor Manuel Schust ist dem Basketball schon im Kindesalter verfallen und verfolgt die Entwicklung in Frankfurt seit Jahrzehnten.

Flughafen (red) – Viele Jahre fand Basketball in Frankfurt nur versteckt in irgendwelchen Turnhallen statt. Erst mit den Skyliners bekommt der Event-Basketball ein Zuhause am Main.

In den Anfangsjahren noch als Retortenklub verspottet, zählen die Fraport Skyliners mittlerweile zu den Traditionsvereinen der Basketball-Bundesliga. Seit nunmehr 20 Jahren ist Frankfurt erfolgreicher Erstliga-Standort. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens ist es an der Zeit, erstmals die Geschichte des Vereins zu erzählen. Neben vielen Fakten rund um den Klub erzählt der Autor Manuel Schust – jahrelanger Experte rund ums orangene Leder – auch von den Menschen, die den Verein geprägt haben und noch immer ausmachen.

„Wie wohl keinem anderen zugezogenem Klub ist es den Skyliners gelungen, sich in ihrer neuen Heimat derart stark zu verwurzeln, dass der Verein und mit ihm die Sportart Basketball aus Frankfurt nicht mehr wegzudenken ist“, sagt Schust. Mit ihrer beispiellosen Jugendarbeit haben sich die Hessen deutschlandweit Sympathien gesichert und beweisen, dass sich sportlicher Erfolg und nachhaltige Talentförderung nicht automatisch ausschließen müssen. Nach Pokalsieg und Meisterschaft gewannen die Frankfurter 2016 den Europapokal und ebneten Talenten wie Isaac Bonga den Weg in die NBA.

„Das Buch stellt nicht nur eine Aneinanderreihung von 111 Gründen dar, die Skyliners zu lieben, sondern skizziert darüber hinaus die mittlerweile 20-jährige Vereinsgeschichte. Auch all den Menschen, die den Verein geprägt haben, soll mit der Reise durch die jüngere Frankfurter Basketballgeschichte ein kleines Denkmal gesetzt werden. Mit dem Werk hoffe ich, Einsteigern einen guten Überblick zu verschaffen, später Hinzugestoßenen die Anfangsjahre näherzubringen und auch langjährigen Fans und Begleitern die ein oder andere unbekannte Anekdote erzählen zu können“, sagt Manuel Schust.

Einige der „111 Gründe, die Skyliners zu lieben“, wie das Buch heißt, sind: Weil Frankfurt vor den Skyliners ein weißer Fleck auf der Basketball-Karte war. Weil die Katze Tyron Mc Coy das Frankfurter Publikum mit Flugeinlagen begeistert. Weil man fast auf Augenhöhe mit Alba Berlin agiert. Weil Chris Williams so elegant und effektiv spielt wie kein Zweiter. Weil der Bachelor – statt Rosen zu verteilen – für die Skyliners aufläuft. Das Buch erscheint am 31. August.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare