Rallye mit Hindernissen beim Hundeverein Schwanheim

Mit Frauchen und Herrchen durch den Schwanheimer Wald

Die Hundebesitzer warten mit ihren Tieren auf den Start der Rallye. Fotos: Mohr

Schwanheim (zmo) – Es war für Hunde der ideale Tag, um sich auszupowern: Blauer Himmel, fast 30 Grad und nach dem Starkregen einen Tag zuvor, war es im Schwanheimer Wald wohltuend frisch – zumindest für Frauchen und Herrchen. Die Hunde dagegen hatten ordentlich was zu tun.

„Die Hunderallye ist einer unserer Höhepunkte im Verein. 46 Anmeldungen zeigen das große Interesse, nicht nur unserer Mitglieder“, sagte Winfried Ripper, stellvertretender Vorsitzender des Schwanheimer Hundevereins.

Die Hunde begannen mit kleineren Aufgaben auf dem Übungsplatz. Die Kommandos „Sitz“, „Platz“ und „Fuß“ gehören ebenso dazu, wie das Überwinden einer Wand, ein Slalom-Parkour oder eine freiwillige Zehn-Meter-Fahrt auf einem Bollerwagen. „Das machen sie zuhause im Garten eigentlich immer, jetzt plötzlich nicht“, waren häufige Aussagen der Hundebesitzer, wenn ihre Lieblinge einige der Aufgaben verweigerten.

Anschließend ging es zur Freude der Hunde in den Wald. Am südlichen Wiesenausgang, am Wasserwerk und an der Stöppelschneise gab es verschiedene Aufgaben, die von den Hunden häufig nur mit Hilfe kleinerer Leckerbissen gelöst werden konnten.

Nach einer Stunde durch den Wald ging es zurück auf den Übungsplatz. Neben einem Laufsteg, Reifen mit Flatterband oder dem ungeliebten Tunnel, endete der Parkour mit einer Wasseraufgabe, an dem auch die Hundeführer mitwirken mussten. Alle Aufgaben wurden akribisch vom Wertungsteam beobachtet, das anschließend auch die Ergebnisse notierte.

Den Hundeverein Schwanheim gibt es seit 1922. Damals wurden noch Polizeihunde ausgebildet, jetzt ist er ein Familien-Gebrauchthunde-Verein, in dem alle Hunde willkommen sind. „Wer einen Hund hat, der nicht so gehorcht, wie er soll, oder der macht, was er will, der kann mit ihm zu uns kommen und an einem Schnuppertraining teilnehmen. Unsere ehrenamtlichen Trainer können da vielleicht helfen“, bietet Winfried Ripper allen Besitzern, die Stress mit ihrem Hund haben, an.

Es gibt immer wieder Fälle, in denen Hundebesitzer Schwierigkeiten mit ihren Tieren haben. In diesen Fällen bietet der Verein seine Unterstützung an. Es gilt dann für die Besitzer zu lernen, ihre Hunde einzuschätzen. Der Hund muss außerdem von Herrchen oder Frauchen respektvoll als Hundesportpartner anerkannt werden.

Die Rallye ging spannend zu Ende und hatte mit Sandra Seidel und Markus Kölsch zwei punktgleiche Sieger. Alle 46 Teilnehmer konnten die Aufgaben lösen, somit gab es letztendlich nur Sieger. Für den Verein war das ein tolles Ergebnis.

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