45 Teilprojekte im Gesamtprojektvolumen von mehr als vier Milliarden Euro

Fraport-AG realisiert Terminal 3

So ist die Außenansicht des Terminals 3 am Frankfurter Flughafen geplant. Foto: Fraport AG/p

Flughafen (red) – Die cloudbasierte Projektmanagement-Software Probis kommt beim Ausbau Süd am Flughafen Frankfurt zum Einsatz. Bereits 2017 wurde Probis als zentrales und für alle Projektbeteiligten verbindliches Kostencontrollingsystem eingeführt.

Jetzt erfolgt die Umstellung auf die Nachfolge-Software Probis Expert.

Der Ausbau Süd umfasst neben dem Neubau von Terminal 3 die Anbindung an die beiden bestehenden Terminals mittels Personentransportsystem. Die Bauarbeiten umfassen auch die gesamte Erschließung sowie Errichtung der erforderlichen neuen Infrastruktur. Mit der Projektcontrolling-Software werden von mehr als 40 Usern bei dem Bauvorhaben 45.000 Budgetelemente, 1000 Vergabeeinheiten und 2500 Aufträge gesteuert.

Die aktuellen Ist-Stände der verschiedenen Teilprojekte werden in einem übersichtlichen Informationsmanagement dargestellt. Sämtlichen Projektbeteiligten stehen die Daten in Echtzeit zur Verfügung.

Moritz Koppe, Geschäftsführer der Emproc SYS GmbH, den Entwicklern der Software: „Bei einem Projekt dieser Größe, mit so vielen unterschiedlichen Projektbeteiligten, spielt Probis Expert seine Stärken aus. Budget-, Auftrags- und Prognosesteuerung sowie Risiko- und Nachtragsmanagement stehen den unterschiedlichen Nutzern – je nach Zugriffsberechtigung– online zur Verfügung.“

Stephanie Pudwitz, Geschäftsführerin der Fraport Ausbau Süd freut sich ebenfalls. „Probis Expert bietet uns die zentrale Schnittstelle für den gesamten projektspezifischen Datenverkehr im System der Fraport AG. Alle Datenformate der unterschiedlichen Datenbanken laufen in Probis zusammen und ermöglichen so ein Projektmanagement, das zeitgemäß ist und den Erfordernissen eines Multiprojektes entspricht.“ Im Juli 2020 erfolgt nun die Umstellung auf die Nachfolge-Software, die vor allem mit Blick auf das Rechtemanagement, eine multiprojektfähige Mittelbedarfs- und Mittelabflussplanung sowie ein Dashboard als Baukastensystem zusätzliche Möglichkeiten bietet. Auch für die Dokumentation der Kostenentwicklung/Kostenhistorie eröffnen sich Nutzern durch die Umstellung zusätzliche Möglichkeiten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare