Frankfurter bei Schießsportmeisterschaften in München dabei

Ein bisschen wie Olympia: Peter Klein zeigt, was er kann

Schütze Peter Klein aus Niederrad zeigte bei den Deutschen Schießsportmeisterschaften in München sein Können beim Zielen. Foto: p

Niederrad (red) – Ein für „Oberst Schieler“ Schützen seltenes Erlebnis wurde Peter Klein zuteil: Durch die Qualifikation über Vereins-, Bezirks- und Hessenmeisterschaft hatte er sich im Luftgewehr-Wettbewerb die Berechtigung zur Teilnahme an den Deutschen Schießsportmeisterschaften gesichert.

Ausgetragen werden die nationalen Titelwettkämpfe auf der Olympia-Schießanlage in Garching-Hochbrück nördlich von München. .

Nach 364 von 400 möglichen Ringen bei der Vereinsmeisterschaft reichten 355 Ringe bei der Bezirksmeisterschaft des Schützenbezirks Frankfurt zum Titelgewinn in der Herrenklasse IV und zur Qualifikation für die Hessischen Landesmeisterschaften. Dort steigerte sich Peter Klein auf 367 Ringe und belegte im 44-köpfigen Starterfeld den fünften Platz.

Nun hieß es abwarten, ob damit auch die Hürde zum Start bei den Deutschen Meisterschaften genommen war. Die Freude war groß, als feststand, dass das Limit bei 365 lag. Also wurden die Reisevorbereitungen getroffen und das Training nochmals intensiviert. Und dann war es soweit: „Das war schon ein Erlebnis, die Qlympia-Anlage, die Anmeldung, Startnummer ziehen, Sportgeräte-Kontrolle, 100 Schießstände und 300 Zuschauer in der Halle. Ich war seit langer Zeit wieder mal nervöser als sonst“, berichtete Peter Klein nach seiner Rückkehr im Klubhaus der Niederräder Schützengesellschaft „Oberst Schiel“.

Und das Ergebnis? Das ließ keine Spur von Nervosität bemerken: 364 Ringe – wie bei der Vereinsmeisterschaft. Aber da bei „den Deutschen“ auf Zehntel genau gewertet wird, stehen 376,1 Ringe in der offiziellen Ergebnisliste. Und das bedeutet in der Endabrechnung den 90. Platz von 95 Startern. „Mit dem Ergebnis kann ich eigentlich zufrieden sein“, sagte Klein. Und damit hat er vollkommen recht: Auf der Olympia-Schießanlage bedeutete das weit mehr, als das olympische Motto „Dabei sein ist alles“.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare