Am Flughafen

Schmuggel: 36.000 Zigaretten im Reiseverkehr

Flughafen (red) – Wie der Zoll Frankfurt erst jetzt berichtete, kontrollierten Zollbedienstete des Hauptzollamtes Frankfurt am Main am Dienstag, 29. Januar, drei Koffer einer Reisenden, die diese bei ihrer Einreise aus Äthiopien durch den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren transportieren wollte.

Eine Anmeldung beim Zoll hatte die Frau aber nicht vorgenommen. Während sich in dem kleinsten ihrer drei Koffer lediglich Kleidung und Gegenstände zum persönlichen Gebrauch befanden, bestand der Inhalt der beiden größeren Koffer der Beschuldigten ausschließlich aus einer sehr großen Menge an verpackter Zigaretten. Die Auszählung ergab eine Menge von insgesamt 36.000 Zigaretten einer bekannten Marke. Gegen die mutmaßlich gewerbliche Schmugglerin wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet, und die Zigaretten als Beweismittel sichergestellt. Der verhinderte Steuerschaden beträgt 9.806,65 Euro.

Die Nichteinhaltung von Zollvorschriften zieht Folgen nach sich. Besonders im Reiseverkehr müssen häufig Zolldelikte – etwa nicht- oder Falschanmeldung durch Reisende in Steuerstraf- und Bußgeldverfahren geahndet werden. 1532 Steuerstrafverfahren gegen Reisende wurden im Jahr 2017 beim Hauptzollamt Frankfurt am Main eingeleitet, ein Steuerschaden von 957.178 Euro verhindert. Sehr häufig waren auch Zigaretten und Wasserpfeifentabak im Reiseverkehr nicht angemeldet worden.

Dabei betrug der vom Zoll verhinderte Steuerschaden insgesamt 237.582 Euro. Bei zahlreichen Schmuggelfällen von Tabakwaren bestand aufgrund der Tatumstände und Schmuggelrouten der Verdacht auf organisierten, bandenmäßigen Zigarettenhandel.

Das Hauptzollamt Frankfurt am Main ist zertifizierter Arbeitgeber nach dem Audit „Beruf und Familie“. Es bietet auch Ausbildungsplätze an. Weitere Informationen gibt es im Internet auf der Webseite www.zoll.de - Beruf und Karriere.

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