Nur Glimmstängel im Gepäck

28-Jähriger schmuggelt 34.600 Zigaretten ins Land

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Lediglich Zigaretten – nichts anderes – versuchte ein 28-Jähriger am Frankfurter Flughafen aus Polen einzuschleusen.

Flughafen (red) – Zollbedienstete haben am Mittwoch, 9. Januar, die beiden Koffer eines Reisenden kontrolliert.

Er wollte sie bei seiner Einreise aus Warschau durch den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren transportieren. Die Ware war jedoch nicht beim Zoll angemeldet. In den Koffern des 28-jährigen Mannes befanden sich insgesamt 34.600 Zigaretten zweier Marken, sonstige Reiseutensilien hatte er nicht dabei. Gegen den mutmaßlich gewerblichen Schmuggler wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Die Zigaretten wurden als Beweismittel sichergestellt. Der Steuerschaden hätte 9081,39 Euro betragen.

Wer die Zollvorschriften nicht beachtet, hat mit Folgen zu rechnen. Besonders im Reiseverkehr müssen häufig Zolldelikte, etwa Nicht- oder Falschanmeldung durch Rei-sende in Steuerstraf- und Bußgeldverfahren geahndet werden. 1532 Steuerstrafverfahren gegen Reisende wurden im Jahr 2017 beim Hauptzollamt Frankfurt am Main eingeleitet, ein Steuerschaden von 957.178 Euro verhindert. Sehr häufig waren auch Zigaretten und Wasserpfeifentabak im Reiseverkehr nicht angemeldet worden. Dabei betrug der vom Zoll verhinderte Steuerschaden insgesamt 237.582 Euro.

Bei zahlreichen Schmuggelfällen von Tabakwaren bestand aufgrund der Tatumstände und Schmuggelrouten der Verdacht auf organisierten, bandenmäßigen Zigarettenhandel.

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