Gemälde und Skulpturen auf Campus

Zehn Jahre Kunst-Raum Riedberg

Riedberg (red) – Seit zehn Jahren werden auf dem Campus Riedberg der Goethe-Universität wechselnde Ausstellungen mit teils großformatigen Kunstwerken gezeigt.

Kurator ist Naturwissenschaftler Carsten Siebert, der sich 2009 mit Vizepräsident Manfred Schubert-Zsilavecz das Konzept „Kunst-Raum Riedberg“ ausgedacht hat. Pokorny, Steinbrenner, Kircher, Kubach-Wilmsen, Lichtblau, Grunschel – das sind nur einige der Künstlernamen, die sich inzwischen mit dem Unicampus verbinden. Seit zehn Jahren gehören die Ausstellungen zum Bild des naturwissenschaftlichen Campus im Frankfurter Norden. Carsten Siebert ist mit der Kunst aufgewachsen, sein Großvater war Maler. Nach Chemiestudium und Promotion ging er direkt ins naturwissenschaftliche Berufsleben, nebenbei studierte er Philosophie.

Kunst zu sammeln, gehört für Siebert zum Leben. Ein befreundeter Galerist brachte ihn auf die Idee, selbst Ausstellungen zu organisieren. Davon wusste auch Sieberts einstiger Labornachbar Manfred Schubert-Zsilavecz. Als Vizepräsident der Goethe-Uni hat er sich das Ziel gesetzt, den Campus Riedberg als Ort stärker zu positionieren – mithilfe der Kunst. Siebert sei „der Paradetyp eines Alumnus, der sich für seine Uni engagiert“, freut sich der Vizepräsident über den Kurator.

Nukleus der Kunstausstellungen am Riedberg waren und sind die Räume des Dekanats im Biozentrum, die Siebert in eine Ausstellungsfläche verwandelte. Dort wurde auch die neue Ausstellung eröffnet, die Bilder von Petra Johanna Barfs, Katja Grandpierre, Andrea Interschick und Stefan Stichler zeigt. Thematisch geht es um „Urbane Kontexte“.

Rund 35 Ausstellungen und viele Kooperationen mit anderen Fachbereichen, aber auch mit Galerien und Kunstvereinen haben seit 2009 stattgefunden. Etliche Gemälde, Grafiken, aber auch Skulpturen und Großplastiken sind in die Sammlung der Goethe-Uni aufgenommen worden. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Arbeiten öffentlich sichtbar und zugänglich.

Möglich wurde dies mithilfe vieler Gönner und Stifter, sehr vieler Unterstützer in den Verwaltungen und technischen Einheiten – und natürlich der Künstler, die mit ihren Werken und viel Flexibilität auf die Besonderheiten eines Universitätsbetriebs reagiert haben.

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