Nassauische Heimstätte bietet in Hausen Concierge-Service an

Viel mehr als nur ein Pförtner

Sie sind die Ansprechpartner für die Mieter: Diq-Geschäftsführerin Ute van Beuningen mit WST-Mitarbeitern sowie den Concierges Birgit Becker (rechts) und Andreas Klose (Zweiter von rechts). F. :UGNHWS/Andrea Saalmann/p

Hausen (red) – Sie sind die gute Seele des Hauses und behalten den Überblick: Die Mitarbeiter des Concierge-Services, wie sie mittlerweile in großstädtischen Wohnquartieren anzutreffen sind.

Einst stand der Concierge als Wächter am Burgtor und passte auf, dass niemand unbefugt ins Innere vordrang. Heute erfüllen Concierge-Mitarbeiter Dienstleistungs- und Serviceaufgaben und haben vor allem eine unterstützende und manchmal auch überwachende Funktion.

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt hat an ihrem Standort in Hausen einen eigenen Concierge-Service eingerichtet. Jüngst nahmen die Mitarbeiter des Concierge-Teams im Gebäude Langenweidenstraße 32 ihre Arbeit auf.

In den Büroräumen im Eingangsbereich des Erdgeschosses ist seitdem zu festen Sprechzeiten immer ein Mitarbeiter anzutreffen, an den sich die Mieter wenden können. „Bisher sind die Reaktionen äußerst positiv“, berichtet Constantin Westphal, der für das Immobilienmanagement zuständige Geschäftsführer der Unternehmensgruppe. „Die Bewohner schätzen es, dass jemand im Haus ist, der sich kümmert.“ Der demografische Wandel und der Trend zur Individualisierung verändern auch das Wohnen. So zeichnet sich bereits ab, dass künftig in immer mehr Wohnungen ältere und alleinstehende Menschen leben werden. „Dieser Entwicklung wollen wir aus sozialer Verantwortung mit unseren Serviceangeboten gerecht werden“, ergänzt Westphal. „Unser übergeordnetes Ziel ist die Steigerung der Lebensqualität unserer Mieter. Wir wollen, dass sie so lange wie möglich in ihren vier Wänden wohnen können.“

Die kleinen Handreichungen und Hilfestellungen reichen von der Paketannahme über den Verkauf von Briefmarken und die Möglichkeit, den Kopierer im Büro zu nutzen, bis hin zur Organisation von haushaltsnahen Dienstleistungen. „Ein Concierge ist Hilfe-, Auskunfts- und Annahmestelle zugleich. Dank moderner Technik hat er von seiner Position im Erdgeschoss aus nicht nur die Eingangstür im Blick, sondern kann über Monitore auch Treppenhaus, Keller, Aufzug und Außenanlagen sehen. Er vermittelt den Hausbewohnern Sicherheit“, zeigt sich Regionalcenterleiter Holger Lack überzeugt.

Hat ein Bewohner einen Wunsch oder ein Problem, bei dem ihm die Concierge-Mitarbeiter nicht weiterhelfen können, leiten sie die Anfrage an die entsprechenden Stellen weiter. „Wir sehen im Concierge-Service vor allem eine sinnvolle Erweiterung“, sagt Ute van Beuningen, Geschäftsführerin der Dienste im Quartier. Seit 2014 ist diese die Trägerin des Wohn-Service Teams (WST). Die 140 Mitarbeiter des WST verrichten haushaltsnahe Tätigkeiten wie das Putzen und Einkaufen, versorgen Kleintiere und Balkonblumen und helfen, wenn ein neues Möbelstück montiert werden muss. Mittlerweile steht der Service für 36.000 Wohneinheiten der Unternehmensgruppe zur Verfügung.

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