Bestplatzierungen bei „Chemie – mach mit!“-Wettbewerb

Schulpreis des Landes Hessen für Otto-Hahn-Schule im Fach Chemie

Chemielehrer Woldt, Schulleiterin Birgit Haake und Jens Salzner von der Goethe-Universität bei der Verleihung des Schulpreises. Foto: Muthig/p

Nieder-Eschbach/Riedberg (red) – Begleitet vom Chemielehrer, der Schulleiterin Birgit Haake und ihren Eltern haben Max Schubert, Sina Kratzer, Analena Curic, Damla Carpatas, Veronika Ljubicic, Naila Derradji und Emma Nuhovic den Schulpreis des Landes Hessen auf dem Campus Riedberg der Goethe-Universität entgegengenommen.

Die Otto-Hahn-Schüler haben sich gegen mehr als 1000 Teilnehmer durchgesetzt, die insgesamt 650 Arbeiten eingereicht haben. .

Neben einer Urkunde mit der Unterschrift des Hessischen Kultusministers gab es für die Preisträger einen Büchergutschein und ein kleines Chemie-Set, bestehend aus einem Becherglas, einem Doppelspatel und einer Rolle Universalindikatorpapier.

Max Schubert und Sina Kratzer schafften es sogar, bei beiden Halbjahreswettbewerben auf dem Siegertreppchen zu landen, und staubten zusätzlich noch einen Sonderpreis ab – ein optisches Prisma. Jens Salzner von der Goethe-Uni überreichte die Preise an die Schüler zahlreicher Schulen, die für die Veranstaltungen aus ganz Hessen angereist waren. Da die Otto-Hahn-Schule (OHS) gleich acht Preisträger stellte, erhielt die OHS einen der vier begehrten Schulpreise des Landes Hessen und wurde damit für ihr ungewöhnlich hohes Engagement im naturwissenschaftlichen und experimentellen Bereich prämiert.

Der Schulpreis ist mit einem Gutschein für Laborgeräte im Gesamtwert von 250 Euro dotiert. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch einen Experimentalvortrag von Armin Lühken und Simon Zenglein mit dem Thema „Goethe und die Farben“. Die beiden Wissenschaftler führten durch einen Tag in Goethes Leben, der sich seinerzeit mit der Farbenlehre beschäftigt hat, und zeigten farbenfrohe und spektakuläre Experimente, die die Zuschauer im Saal zum Staunen brachten. Der Vortrag schloss an den Wettbewerb für die Schüler an, der mit „Zauberhafte Farben“ überschrieben war. Die Nachwuchs-Chemiker untersuchten etwa sogenannte Zauberstifte mit verschiedenen Test-Lösungen oder stellten eine Kupferionen-Lösung her, um Eisennägel zu verkupfern. Diese und andere Versuchsergebnisse stellten sie in teils sehr aufwendig gestalteten Mappen zusammen. Die Auszeichnungen der Schüler und der Schule fallen fast zeitgleich mit der Rezertifizierung der Otto-Hahn-Schule zur MINT-freundlichen Schule zusammen und zeigen das Engagement der OHS für das naturwissenschaftliche Arbeiten.

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