Buntes Programm

Rock, Swing und Barock: Frühjahrskonzert begeistert

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Ein großer Erfolg für die Orchestermitglieder des Musikvereins Harheim 1913 war das Frühjahrskonzert im Bürgerhaus unter der Leitung von Gergö Nagy (links).

Harheim (ms) – Zum traditionellen Frühjahrskonzert hatte der Musikverein Harheim 1913 für Sonntag in den großen Saal des Bürgerhauses Harheim eingeladen. Viele waren dem Ruf gefolgt, sodass der Saal gut besetzt war.

„Wir haben wieder ein buntes Programm zusammengestellt, sodass für jeden etwas dabei ist,“ sagte Elke Wetzel, Vorsitzende des Musikvereins, bei der Begrüßung. Das ging vom Konzertwalzer über Crossover, Karibiksound, Rock-Swing, Medley, Fanfare, Barockpopjazz bis zu Marsch und Volkslied. Lang wurde an dem Programm gearbeitet: Abgeschlossen wurden die Vorbereitungen mit einem Probenwochenende. Das Programm bot Werke von drei Komponisten: Jacob de Haan sowie Johann Strauß – Vater und Sohn. Launig und witzig führte Jürgen Groh durch das Programm. Er ging dabei auch auf die Komponisten ein und stellte als erstes den niederländischen und zeitgenössischen Komponisten Haan vor. Er wies auch auf ein Gewinnspiel hin, bei dem es drei schöne Preise zu gewinnen gab. Erraten werden musste, wie viele Tennisbälle in einer Trommel waren, die im Foyer des Saales stand. Die richtige Antwort lautete: 209.

Zum Auftakt spielte das Orchester unter der Leitung von Gergö Nagy, ebenfalls Leiter der dem Verein angeschlossenen Musikschule, die „Nordic Fanfare and Hymn“ und das Stück „Pasadena“ von Haan. Es folgten „Wein, Weib und Gesang“ und „Wo uns’re Fahne weht“ von Johann Strauß (Sohn). „Yellow Mountains“ von Haan beschloss den ersten Teil des Konzerts vor der Pause. In dieser Zeit drängten sich die Besucher nicht nur um den Getränkestand, sondern auch um das Fass mit den Tennisbällen.

Auch der zweite Teil begann mit dem „Concerto d’amore“ von Jacob de Haan, gefolgt von seiner Komposition „Caribbean Variation“. Ein Höhepunkt des zweiten Teils war der Radetzky-Marsch von Johann Strauß, bei dem die Besucher schnell mitzuklatschen begannen. Langanhaltender Beifall belohnte die Musiker, die eine bravouröse Leistung gezeigt hatten.

Eigentlich sollte das Lied „Der Mond ist aufgegangen“, neu arrangiert von Haan, den Abschluss des Konzerts bilden. Doch das Publikum erklatschte sich dann noch weitere zwei Zugaben. Während des zweiten Teils nahm Wetzel außerdem die Ehrung langjähriger Mitglieder des Musikvereins vor: Annkathrin Willaredt wurde für 25 Jahre und Thomas Vieth für 40 Jahre Fördermitgliedschaft geehrt, wobei Vieth einige Jahre auch aktives Mitglied war. Dann waren die aktiven Mitglieder – Orchestermitglieder – an der Reihe. Seit zehn Jahren ist Verena Bold, zwanzig Jahre die Posaunistin Marion Hofmann und 25 Jahre Felix Lillich dabei. Zum Schluss wurden noch die Sieger des Rätselspiels bekannt gegeben.

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