Knapp 300 Studierende können bald in möblierte Einzelappartements einziehen

Richtfest für Studentenwohnheim

Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Uni (von links), Dieter Postlep, Präsident des Deutschen Studentenwerks, Ministerin Angela Dorn, Stadträtin Elke Sautner, Konrad Zündorf, Geschäftsführer Studentenwerk, und Kyra Beninga, Asta-Vorsitzende beim Richtfest für das neue Studierendenwohnheim. Foto: p

Ginnheim/Bockenheim (red) – Für den Neubau des Studierendenwohnheims in der Ginnheimer Landstraße haben Angela Dorn, Staatsministerin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Stadträtin Elke Sautner, ehrenamtliches Mitglied im Magistrat der Stadt, Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, Kyra Beninga, Asta-Vorsitzende der Goethe-Uni, Dieter Postlep, Präsident des Deutschen Studentenwerks, sowie Konrad Zündorf, Geschäftsführer des Studentenwerks mit den beteiligten Firmen das Richtfest gefeiert.

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Die Fertigstellung ist für das Wintersemester 2020/21 geplant. 297 Studierende können dann dort möblierte Einzelappartements à 20 Quadratmeter mit eigenem Duschbad und Küchenzeile beziehen, fünf davon sind barrierefrei. Das Haus wird im Passivhausstandard mit einer Fotovoltaikanlage erbaut. Ergänzt wird das Angebot durch Gemeinschafts-, Fitness- und Waschmaschinenräume.

Die Außenanlagen werden im Kontext der universitären Grün- und Sportanlagen gestaltet, zum Straßenbereich wird ein öffentlich zugänglicher Pocket Park angelegt. Die künftigen Mietpreise liegen bei rund 350 Euro, inklusive aller Nebenkosten.

Das Grundstück wurde dem Studentenwerk Frankfurt durch die Goethe-Uni im kostenfreien 99-jährigen Erbbaurecht überlassen. Die voraussichtlichen Projektkosten betragen rund 25,5 Millionen Euro. Die Finanzierung setzt sich zusammen aus einem Landeszuschuss von drei Millionen Euro, einem Landesdarlehen von 3,93 Millionen Euro sowie Zuschussmittel der Stadt aus dem „Frankfurter Programm zur Förderung von Wohnraum für Studierende“ von 2,81 Millionen Euro, einem KFW-Darlehen von 9,5 Millionen Euro und aus Eigenmitteln des Studentenwerks Frankfurt.

Das Wohnheim wird weiteren Raum für den Austausch junger Menschen verschiedenster Nationen bieten und dazu beitragen, das Angebot an hochschulnahem und preisgünstigem Wohnraum in Frankfurt zu erweitern.

Goethe-Uni-Präsidentin Birgitta Wolff: „Bezahlbarer studentischer Wohnraum wird in Frankfurt dringend gebraucht angesichts von 3000 Studierenden auf der Warteliste. Entscheidend ist daher, dass wir solche Bauprojekte künftig so gestalten, dass tatsächlich die maximal mögliche Zahl an Plätzen gebaut wird. Daher freue ich mich, dass es beim Projekt Ginnheimer Landstraße gelungen ist, die ursprünglich geplante Zahl von Plätzen fast zu verdoppeln.“

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