Drei Dezernenten präsentieren ein Generationenprojekt

Der Frankfurter Bogen: Eine Bereicherung für die Stadt

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Eine Fitnessanlage für jeden: Klaus Oesterling zeigt sich sportlich mit der Unterstützung von Mike Josef (von links), Markus Frank und Robert Lange (Ortsvorstand CDU).

Gleich drei städtische Dezernenten haben sich am vergangenen Freitag zu der Einweihung eines neuen Stadtteils eingefunden. Denn die drei Fach-Dezernate hatten großen Anteil daran, dass der Frankfurter Bogen zu einer lebenswerten Adresse geworden ist.

Preungesheim – So erklärte Planungsdezernent Mike Josef „wie wichtig und lang anhaltend Entscheidungen über zwei Jahrzehnte für den heutigen Wohnungsmarkt sind. Wenn man bedenkt, dass vor 25 Jahren an dieser Stelle außer einigen Kleingärten so gut wie nichts stand und nun Familien hier leben – es gibt Spielplätze, Schulen, Grünflächen, vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, Sportstätten und mit dem Gravensteiner Platz einen der schönsten Plätze der Stadt, dann hat es sich doch gelohnt, mit Mut und Geduld an diesem großartigen Projekt gearbeitet zu haben. “.

Ähnlich euphorisch klangen auch die Worte vom Sportdezernenten Markus Frank: „Mit dem neuen, modernsten Sportpark in Frankfurt, können wir nicht nur den örtlichen Vereinen einen langjährigen Wunsch erfüllen, sondern auch Bewohnern aus anderen Stadtteilen attraktive Sportmöglichkeiten anbieten.“

Aber auch Verkehrsdezernent Klaus Oesterling, nach eigenen Angaben überzeugter Nutzer von Bus und Bahn, zeigt sich zufrieden mit dem Abschluss der Erschließungsarbeiten: „Der Frankfurter Bogen ist etwas ganz Besonderes. Kein schnell hochgezogenes Neubaugebiet, sondern organisch gewachsen. Seit fast 20 Jahren fahren hier schon Busse in die Stadt und mit der Linie 18 werden die Bewohner über die Friedberger Landstraße in kürzester Zeit die Stadtmitte erreichen“. Drei Grünzüge verbinden den Kern des Stadtteils mit einem äußeren Ring.

Preungesheim: Vorstellung eines Generationenprojektes

Obstbäume und naturnah gepflegte, artenreiche Wiesenflächen, dazu acht Spielplätze mit altersgerechten Angeboten sind in die Grünanlagen eingebettet. Alles fußläufig zu den Wohnungen. Aus zwei Hitzesommern haben die Gärtner des Grünflächenamtes die Konsequenz gezogen und 500 Bäume angepflanzt, die in der aufgeheizten Stadt für Schatten und Kühle sorgen sollen. Für das Umweltdezernat ein wichtiges Signal, noch mehr Bäume zu pflanzen und weitere Grünflächen anzulegen damit der Frankfurter Bogen l(i)ebenswert bleibt.

Es gab aber auch Rückschläge bei dem Bauprojekt. Im Winter ließ sich der „schluffige“ Baugrund aufgrund von schweren Regenfällen und überfluteten Wohnhäusern schlecht bearbeiten. Kanäle und Mulden, eine zehn Zentimeter hohe Bordsteinkante wurden errichtet und sollen nun die Wohngebiete besser schützen. Jetzt ist alles überstanden, was sich am Freitag bei einem gemeinsamen Rundgang der Dezernenten mit Bewohnern zeigte. Nun hat der Frankfurter Bogen eine Gesamtbebauung auf rund 72 Hektar, Geschosswohnungen auf 15 Hektar, Einfamilienhäuser auf neun Hektar, vier Hektar für Kitas und Schulen, Verkehrs-Grünflächen auf 15 Hektar, rund 2200 Wohneinheiten, in der Regel zwei- bis viergeschossige Gebäude in Blockbebauung, etwa 5000 Einwohner und 19 neue Straßen.

(zmo)

Unter dem Motto „Eschersheim for Future“ laden die „Solidarische Landwirtschaft Frankfurt“ und der Gemeinschaftsgarten „Tortuga Eschersheim“ zu einem offenen Abend in den Gemeindesaal der evangelischen Andreasgemeinde in der Kirchhainer Straße 2 ein.

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