„Eschersheim for Future“

Offener Abend handelt von Ernährung, Nachhaltigkeit und generationengerechter Zukunft

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Eine Teilnehmerin des Urban-Gardening-Projekts „Tortuga Eschersheim“ lockert mit einem Sauzahn die Erde in einem Hochbeet.

Unter dem Motto „Eschersheim for Future“ laden die „Solidarische Landwirtschaft Frankfurt“ und der Gemeinschaftsgarten „Tortuga Eschersheim“ für Donnerstag, 12. März, ab 19 Uhr zu einem offenen Abend in den Gemeindesaal der evangelischen Andreasgemeinde in der Kirchhainer Straße 2 ein.

Eschersheim – Die Gäste werden mit einem bunten Programm rund um Ernährung, Nachhaltigkeit und generationengerechte Zukunft empfangen. Der Eintritt ist frei.

Ehrengast ist Martina Feldmayer, hessische Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen und Sprecherin für Umwelt- und Klimaschutz. Sie hält einen Impulsvortrag mit dem Titel „Agrar for Future“ und beantwortet anschließend Publikumsfragen.

Während der Veranstaltung können bei einer „Kleidertauschparty“ mitgebrachte Textilien im Foyer den Besitzer wechseln. Bei Häppchen und Getränken können sich Besucher in zwangloser Runde kennenlernen, informieren und austauschen. Anwesend sind auch andere Gruppen, die sich für nachhaltig erzeugte Lebensmittel engagieren. An einer Pinnwand werden Ideen und Visionen gesammelt, wie sich Eschersheim bis 2030 nachhaltig verändern könnte. Die Vorschläge sollen anschließend diskutiert und die Veranstaltung immer wieder musikalisch umrahmt werden.

Frankfurt Eschersheim: Offener Abend rund um Ernährung und Nachhaltigkeit für die Zukunft

Gefeiert werden zeitgleich auch zwei Begebenheiten: Seit März 2015 beziehen die Mitglieder des „Solidarischen Landwirtschaft Frankfurt“ (Solawi) regionale und saisonale Nahrungsmittel in Bio-Qualität vom Birkenhof in Egelsbach bei Darmstadt. Die landwirtschaftlichen Produkte werden von dort aus einmal pro Woche nach Frankfurt in mehrere Zwischenlager ausgeliefert, wo sie von den Solawi-Mitgliedern abgeholt werden können. Einen solchen Lagerraum gibt es seit Januar dieses Jahres auch im Gemeinschaftsgarten „Tortuga Eschersheim“.

Das Urban-Gardening-Projekt in der Nähe des Eschersheimer Wasserturms feiert zugleich sein zweijähriges Bestehen. Die Errichtung des Gemeinschaftsgartens wurde bislang von der Nationalen Klimaschutzinitiative im Rahmen des Programms „Kurze Wege zum Klimaschutz“ gefördert. Diese Initiative des Bundesumweltministeriums unterstützt seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten und dazu beitragen, den Klimaschutz vor Ort zu verankern. Das Urban-Gardening-Projekt wird künftig von Vereinsmitgliedern weitergeführt.

(red)

Dass an der Veranstaltung „Menschen, Tiere und Städte“ im Centre for Dialogue am Campus Riedberg (CfD) gerade Schüler des Helmholtz Gymnasiums im Ostend teilnahmen, hätte dem Naturwissenschaftler und Namensgeber dieser Schule sicherlich viel Freude gemacht.

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