Die Kleinen fitter machen

Crowdfunding-Projekt für Kindergärten gestartet

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Um gerade bei Kindergarten- und Kitakindern für mehr Fitness im Alltag zu sorgen, macht sich der Turn- und Sportverein Nieder-Eschbach stark für eine wöchentliche Sportstunde vor Ort.

Nieder-Eschbach (red) – Um auch weniger sportaffine Kinder zu erreichen und deren Fitness zu verbessern, will der Tus Nieder-Eschbach im Kindergarten eine wöchentliche Sportstunde unter der Leitung einer lizenzierten Übungsleiterin anbieten.

Das nötige Geld dafür soll in einem Crowdfunding-Projekt gesammelt werden. „Sport kann eine wichtige Rolle für die Verbesserung des Lebens jedes Einzelnen spielen, ja nicht nur des Einzelnen, sondern von ganzen Gesellschaften“, sagte der frühere UN-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträgers Kofi Annan. Auch der Tus Nieder-Eschbach trägt mit seiner langjährigen Tradition dazu bei, dass seine Mitglieder durch den Sport ihr Leben bereichern. Studien belegen, dass die heutigen Kinder weniger Fitness besitzen, als ihre Eltern im Kindesalter. Kinder und Jugendliche aus Familien mit niedrigem Sozialstatus sind seltener sportlich aktiv und auch weniger häufig in Sportvereinen als Kinder und Jugendliche mit mittlerem oder hohem Sozialstatus. An dieser Stelle möchte der Tus mit seinem Projekt ansetzen und alle Kinder, die eine Kita in Nieder-Eschbach besuchen, erreichen.

Im ersten Schritt würde die Kindertagesstätte Hexenkessel profitieren. In der wöchentlichen Sportstunde unter der Leitung einer lizenzierten Übungsleiterin sollen umfassend alle wichtigen motorischen Grundtätigkeiten wie krabbeln, gehen, laufen, hüpfen, springen, schwingen, rollen, klettern, steigen, rutschen, stützen, werfen und fangen gefördert werden. Dieses ehrgeizige Projekt ist jedoch kaum ohne Unterstützung zu realisieren. Aus diesem Grund startete der Tus auf der Fairplaid-Plattform eine Crowdfunding-Kampagne, bei der das notwendige Geld für die Finanzierung gesammelt wird.

Spenden können Interessierte auf der Projektseite www.fairplaid.org/fitte-kinder. Der entsprechende Betrag wird eingegeben und die Zahlungsmethode ausgewählt. Wie beim Crowdfunding üblich, wird das Projekt nur ausbezahlt, wenn es zu 100 Prozent oder mehr finanziert wurde und damit sicher ist, dass dieses umgesetzt werden kann. Andernfalls erhalten alle Unterstützer ihr Geld wieder zurück. Das Projekt läuft noch bis Ende Februar.

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