50 Jahre „Zuhause in Hausen“

Caritas-Altenzentrum Santa Teresa feiert Jubiläum

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Die Mitarbeiter feiern das 50-jährige Bestehen des Altenzentrums Santa Teresa in Hausen.

Hausen (red) – Ein Zuhause in Hausen bietet das Caritas-Altenzentrum Santa Teresa seinen Bewohnern seit 50 Jahren. Während dieser Zeit hat sich das Altenzentrum immer im Sinne der Menschen weiterentwickelt.

Heute besteht es aus einem Pflegeheim, einem angeschlossenen Seniorenwohnhaus sowie einem ambulanten Pflegedienst. Zum Jubiläum veranstaltete das Caritas-Zentrum ein Fest im Stil der 70er-Jahre. Es gratulierten Caritasdirektorin Gaby Hagmans, Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld sowie der katholische Stadtdekan Johannes zu Eltz. Bewohner, Ordensschwestern, Mieter, Ehrenamtliche und Freiwillige sowie Angehörige, Freunde und Partner in den Kirchengemeinden und im Stadtteil – all jene prägen und gestalten das Leben im Caritas-Altenzentrum Santa Teresa. „Uns alle verbindet das Ziel und das kontinuierliche Arbeiten daran, dass Santa Teresa ein Ort ist, an dem Menschen gut leben und arbeiten können“, erklärte Gesche Oppermann, Leiterin des Altenzentrums. Sozialdezernentin Birkenfeld hob in ihrem Grußwort zum Jubiläum die Bedeutung des Ehrenamts hervor: „Santa Teresa ist aus Frankfurt nicht wegzudenken. Unglaubliche 60 bis 80 Menschen engagieren sich hier beständig ehrenamtlich. Das allein spricht für die Atmosphäre, die Ausstrahlung des Hauses.“

Viele der Bewohner und Ehrenamtlichen haben eine lange Verbindung mit Santa Teresa. „Wir haben hier Generationen von Familien kennengelernt“, betont Oppermann. Viele Angehörige entschieden sich irgendwann selbst für ein Pflegeangebot des Altenzentrums oder engagierten sich ehrenamtlich. „Es ist wunderbar, zu sehen, dass wir hier langfristige Beziehungen aufbauen und das Leben aktiv miteinander gestalten können.“

Auf veränderte Bedarfe und Wünsche der Menschen hat die Caritas-Einrichtung schon immer frühzeitig reagiert. So richtete sich die Pflege seit Ende der 90er-Jahre auf den steigenden Anteil der Menschen mit demenziellen Erkrankungen aus. Mit dem psychobiografischen Pflegemodell nach Erwin Böhm wurde ein Konzept eingeführt, das die individuelle Psychobiografie der einzelnen Bewohner in den Mittelpunkt stellt. Die Planung einer baulichen Umgestaltung des Gebäudes erfolgte in diesem Kontext. In den Jahren 2002 bis 2010 wurde das Altenzentrum in drei Bauabschnitten, mit finanzieller Unterstützung des Landes Hessen und der Stadt, bei laufendem Betrieb umgebaut und kernsaniert.

Dafür wurde das Haus 2009 für den Architektur-Preis der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen nominiert. Seit 2017 folgt die Arbeit dem einrichtungsspezifisch weiterentwickelten Leitmotiv „Was willst Du, dass ich dir tun soll?“ Pflegekräfte erfragen die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner noch aktiver. „Die Gewohnheiten der Bewohner sind das Maß unserer Arbeit. Wir schaffen Nähe und wollen ein Zuhause sein“, sagt Oppermann.

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