Kohlendioxid einsparen

Bürgersonnenkraftwerk eingeweiht

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Auf der IGS Eschersheim in Frankfurt wird jetzt Sonnenstrom geerntet.

Eschersheim (red) – Die IGS Eschersheim wurde mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Das Besondere daran: Sie gehört Bürgern.

Stadträtin Rosemarie Heilig hat die Anlage am Dienstag zusammen mit den Eigentümern und Volker Klös, dem Geschäftsführer des Vereins Sonneninitiative, eingeweiht. Die Stadt Frankfurt stellt die Dächer der Schule dem Verein Sonneninitiative zur Verfügung, der diese an interessierte Bürger weitergibt, die dort umweltfreundlichen Sonnenstrom erzeugen wollen. Damit setzt die Stadt Frankfurt die Forderungen der #Fridaysforfuture-Bewegung aktiv um. Organisiert und abgerechnet wird das Ganze über den Verein, der bereits 250 Bürgersonnenkraftwerke betreibt.

Mit der Übergabe der Photovoltaikanlage ist eine 30 bis 40 Jahre andauernde Sonnenstromproduktion eingeleitet worden. Vertreter des Vereins erläuterten die eingesetzte Technik und beantworteten vor Ort alle Fragen zu den Komponenten, zum Betrieb und zur Wirtschaftlichkeit. Neben den Teilnehmern am Projekt kamen auch Vertreter der Stadt Frankfurt sowie der Schule dazu.

Das Bürgersonnenkraftwerk kann bis zu 135 Kilowatt Sonnenstrom erzeugen. Damit können jährlich 95 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Die Stromerzeugung von 125.000 Kilowattstunden im Jahr würde für den privaten Verbrauch von rund 42 Frankfurter Haushalten ausreichen.

Der Verein Sonneninitiative hat der Stadt Frankfurt außerdem angeboten, eine Ladesäule für Elektromobile zu installieren, die dazu genutzt werden kann, den ins Ortsnetz eingespeisten Solarstrom direkt zu Mobilitätszwecken zu nutzen.

Sechszehn Bürgern aus Frankfurt und der Umgebung gehört das Bürgersonnenkraftwerk. Sie freuen sich ab sofort über die sonnigen Erträge. Weitere Informationen gibt es online unter www.sonneninitiative.de.

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