Bürgermeister Becker empfängt israelische Jugenddelegation

Botschafter von morgen im Römer

Bürgermeister Uwe Becker mit den Jugendlichen im Kaisersaal. Foto: Stadt Frankfurt/p

Innenstadt/Eckenheim (red) – Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker hat vergangene Woche eine Jugenddelegation aus Tel Aviv im Römer empfangen. Sie sind Teilnehmer eines gegenseitigen Austauschprogramms des Kinder- und Jugendhauses Eckenheim.

„Es ist wichtig, gegenseitigen Austausch zu fördern – und das möglichst schon in jungen Jahren. Denn die Jugendlichen von heute sind die Botschafter von morgen. Prägen sie ihr Leben durch Respekt, Toleranz für alle Menschen und Offenheit, so tragen sie aktiv zu einem friedvollen Leben in Frankfurt und Tel Aviv bei. Heute und auch morgen“, sagt Becker.

Frankfurt hat zu seiner Partnerstadt Tel Aviv vielfältige Verbindungen, so auch die seit August 2011 im Kinder- und Jugendhaus Eckenheim bestehende Israel AG. Thema in dieser sind zum einen Land und Leute, zum anderen mögliche Anknüpfungspunkte in Deutschland und Frankfurt. Höhepunkt ist in jedem Jahr der wechselseitige Austausch mit einem israelischen Jugendhaus in der Partnerstadt Tel Aviv. In geraden Jahren besucht eine Jugenddelegation aus Frankfurt-Eckenheim Tel Aviv, im Folgejahr besucht eine Jugendgruppe aus Tel Aviv Frankfurt.

„Die deutsch-israelische Freundschaft ist gerade für die Stadt Frankfurt am Main als Partnerstadt von Tel Aviv von ganz besonderem Stellenwert. Frankfurt blickt auf eine große jüdische Tradition zurück, die durch die verbrecherische Zeit des Nationalsozialismus leider eine jähe Zäsur erfahren hat. Heute ist Frankfurt stolz auf seine inzwischen wieder große und aktive jüdische Gemeinde“, sagt Bürgermeister Becker. „Frankfurt am Main verdankt seine heutige Bedeutung in vielerlei Hinsicht gerade auch den großen jüdischen Familien, die hier gelebt, gewirkt und gestaltet haben. Umso mehr ist die enge Freundschaft Frankfurts zu Israel auch Teil der Identität unserer Stadt und ihrer Gesellschaft.“

Die diesjährige Delegation aus zehn Jugendlichen und zwei Betreuern und ist für eine Woche zu Besuch in Frankfurt.

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