„Something in my Heart“-Tour

Andreas Kümmert in der Brotfabrik

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Andreas Kümmert kommt im Oktober nach Hausen in die Brotfabrik.

Hausen (red) – Nach dem mit Gold ausgezeichneten Top-drei-Album „Here I am“ und dem ebenso gefeierten 2016er-Nachfolger „Recovery Case“ machte Andreas Kümmert im vergangenen Jahr den Weg frei für seinen nächsten Schaffensabschnitt.

Auf seinem im Sommer veröffentlichten Album „Lost and found“ entfernt sich Kümmert einen ganzen Schritt von seinen einstigen Singer-Songwriter-Wurzeln, um sich einer genreübergreifenden Vielfalt neuer und moderner Einflüsse zu öffnen: Angefangen bei swingendem Neo-Soul, über hoch ansteckenden Funk, bis hin zu opulent orchestrierter Popmusik und gefühlvollen Gospel-Einflüssen spannt er seinen stilistischen Bogen.

Wie sehr die Musik bei ihm Herzblut bedeutet, wird auch auf der im Herbst kommenden Tour deutlich. Sie trägt den Titel „Something in my Heart“ und wird Kümmert auf 16 Terminen durch Deutschland und die Schweiz bringen. Dabei macht der Künstler auch Halt in der Hausener Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4, am Sonntag, 13. Oktober, ab 20 Uhr. Tickets für zwischen 19 und 24 Euro gibt es online unter www.eventim.de.

„Ich hatte schon immer einen breit gefächerten Musikgeschmack. Und ich habe erkannt, dass die Musik die treibende Kraft in meinem Leben ist. Sie lässt mein Herz schlagen“, wie Kümmert auch kürzlich mit seiner ersten Singleauskopplung „Keep my Heart beating“ gezeigt hat – seiner ganz persönlichen kreativen Reanimation nach einer langen künstlerischen Durststrecke. „Ich probiere mich heute viel stärker aus, als noch vor ein paar Jahren. Ich scheue mich nicht mehr davor, verschiedene Seiten von mir zu zeigen. Es gibt nicht nur einen einzigen Andreas Kümmert, der nur eine Art von Musik macht. Ich will mich nicht selbst limitieren. Und ich habe kein Problem mehr damit, Popmusik zu komponieren. Früher habe ich mich vor dem Begriff gefürchtet und ganz bewusst vermieden, radiotaugliche Stücke zu schreiben. Mittlerweile habe ich gelernt, auch diese Seite von mir als Teil meiner Persönlichkeit zu akzeptieren.“

Schon seit jeher war der aus dem kleinen Städtchen Gemünden am Main stammende Echo-Nominee ein Paradebeispiel dafür, seinem untrüglichen Bauchgefühl zu folgen und durch harte Arbeit sowie einen festen Glauben an sich selbst immer wieder den nächsten Schritt zum Betreten künstlerischen Neulands zu wagen.

2018 hat der Vollblutmusiker seine markante, sofort wiedererkennbare Soundästhetik mit Unterstützung der beiden Produzenten Jules Kalmbacher (Tim Bendzko, Mark Forster, Xavier Naidoo) und Jens Schneider (Max Giesinger, Joris, Wincent Weiss) einer Frischzellenkur unterzogen, die seine enorme Weiterentwicklung als Songwriter und Texter spiegelt, der sich heute auch in mainstreamigeren Klanggefilden hörbar wohlfühlt. Erstmalig seit Release seines 2012 erschienenen Debütalbums „The mad Hatter´s Neighbour“ entstanden sämtliche Lyrics und alle Kompositionen im absoluten Alleingang – Andreas Kümmert pur und unverfälscht!

„Ich habe viele Songs geschrieben, die einfach nicht gut genug waren“, sagt Kümmert über seinen Drang, sich ständig weiterzuentwickeln. „Mir wurde irgendwann bewusst, dass ich in einer künstlerischen Einbahnstraße steckte, in der es nicht mehr weiter ging. Also habe ich hart an mir gearbeitet und mich bis zum Maximum unter Druck gesetzt. Mit dem Song ‘Keep My Heart Beating‘ ist schließlich irgendwann der Knoten geplatzt. Ich gehe heute auf eine viel unverkrampftere Art mit meinen Stücken um und möchte beweisen, dass ich nicht nur ein guter Sänger, sondern auch ein ebenso guter Songwriter bin, der in einer internationalen Liga spielt und der auch in der Lage ist, große Popsongs zu schreiben.“

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