Paul-Hindemith-Orchesterakademie spielt in Preungesheim

578. Festeburgkonzert am Sonntag

Werke von Beethoven und Schubert werden am Sonntag beim 579. Festeburgkonzert mit der Paul Hindemith Orchester Akademie gespielt. Foto: p

Preungesheim (red) – Der Name „Hindemith“ bildet bei dem 578. Festeburgkonzert am Sonntag, 20. Oktober, ab 19. 30 Uhr in der Festeburgkirche den roten Faden. Auftreten wird An der Wolfsweide 58 die „Paul-Hindemith-Orchester-Akademie“ zusammen mit Solisten der Oper Frankfurt.

Die Paul-Hindemith-Akademie des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters (PHO) bietet ausgewählten jungen Musikern am Ende ihres Studiums eine maßgeschneiderte Ausbildung mitten aus der Praxis.

Mit dem Namen „Paul-Hindemith-Orchesterakademie“ wird dem ehemaligen Kollegen und Konzertmeister (in den Jahren 1916 bis 1923) Paul Hindemith ein lebendiges Denkmal gesetzt. Die reiche Tradition des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters soll den jungen Musikern weitergegeben und mit ihnen weiterentwickelt werden. Am 20. Oktober dabei sind Dimiter Ivanov, Violine, Claudia Drese, Klarinette, Lola Descours, Fagott und weitere Mitglieder der Paul-Hindemith-Orchester-Akademie. Spielen werden sie insbesondere Kompositionen von Ludwig van Beethoven für Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass sowie Noten, die Franz Schubert Klarinette, Horn, Fagott, zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass zugedacht hat. Unterstützt wird die Reihe Festeburgkonzerte von der Fraport AG. Schirmherrin ist die frühere Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth. Die Tickets kosten 19, ermäßigt 15 Euro.

Die Festeburgkirche wurde im Jahr 1969 errichtet. Die Kirche wurde von vorneherein auch als Kammermusiksaal mit hervorragenden akustischen Eigenschaften konzipiert. Die ursprünglich daneben vorgesehene Kirchenmusikerschule wurde aus finanziellen Gründen nicht realisiert.

Aus Holz, Backstein und Beton entstand ein Raum mit einmaliger Akustik, der für Kammermusik geradezu prädestiniert ist. Er lädt zu konzentriertem Hören ein und lässt Musik zu einem besonderen Klangerlebnis werden. Die Kirchenfenster von Johannes Schreiter strahlen Wärme aus und regen zum Mitdenken an. Außerdem hat die Festeburgkirche den Titel „bester Konzertsaal Frankfurts“ verliehen bekommen.

Es war nur konsequent, diesem besonderen Konzertraum ein hochwertiges Tonstudio anzuschließen, das von internationalen Künstlern für bisher mehr als 500 Tonträgeraufnahmen genutzt wurde.

Viele berühmte Musiker, die man sonst nur aus den großen Konzertsälen kennt, konzertieren hier wegen der guten Akustik und des intimen Rahmens.

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