Intensiver Austausch von Wirtschaft und Stadtteil

30. Wirtschaftstag im Nordend

Die Teilnehmer des Wirtschaftstages im Nordend vor „Eis Christina“. Foto: Stadt Frankfurt/p

Nordend West (red) – Im Mittelpunkt des ersten Wirtschaftstages in diesem Jahr stand das Nordend.

Wirtschaftsdezernent Markus Frank besuchte mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt, Vertretern der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, der Industrie- und Handelskammer, dem Straßenverkehrsamt, den Amt für Straßenbau und Erschließung, des zuständigen Ortsbeirats sowie der Stabsstelle Sauberes Frankfurt, sechs Unternehmen, die ihren Sitz im Nordend haben. Ziel war ein intensiver Austausch von Wirtschaft und Stadtteil sowie die Erörterung von Standortproblemen und Entwicklungsmöglichkeiten.

Startpunkt der Rundreise war das Glauburg Café in der Glauburgstraße. Nach einer Begrüßung durch die Inhaberin des Glauburg Cafés Lena Iyigün betonte der Wirtschaftsdezernent: „Der Wirtschaftstag ist sehr wichtig für uns, da dieser allen Teilnehmern intensive Einblicke in die Betriebe und Ansatzpunkte zur Verbesserung der Arbeit bei den Kammern und Ämtern ermöglicht.“ Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, fügte hinzu: „Unsere Gewerbeberater sind Ansprechpartner für die kleinen und mittleren Unternehmen und stehen bei Standortproblemen zur Verfügung, sie stellen Kontakte zu Gewerbevereinen her oder bringen die Unternehmen mit den richtigen Partnern zusammen.“

Christof Riess, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer und Alexander Theiss, Geschäftsführer Geschäftsfeld Standortpolitik der IHK Frankfurt am Main, lobten die Zusammenarbeit mit der Stadt, machten aber auch deutlich, dass es noch viele Aufgaben gebe. Insbesondere Verkehr und Erreichbarkeit seien Themen, die den Unternehmen unter den Nägeln brennen. Die Kammern wünschen sich von der Stadt eine Strategie in Form eines Gesamtverkehrsplanes, der sich mit dem Wachstum von Stadt und Region und den damit verbundenen verkehrlichen Herausforderungen strategisch befasst.

Zu den besuchten Betrieben gehörten auch der Möbel- und Antikmarkt Leipold-Depot, die Buchbinderei Schilling und Peter Croll, die Manufaktur Perlenfischer Design, der Optiker Nordendblick und die Eisdiele Christina. Allesamt sind sie Frankfurter Traditions- oder Familienunternehmen und zeigen durch ihre Leistungen und Angebote, dass auch in den Stadtteilen ein breites Spektrum wirtschaftlicher Wertschöpfung in hoher Qualität stattfindet.

Seit 1998 organisiert die Wirtschaftsförderung jährlich zwei Wirtschaftstage. Dabei besucht Frank mit Vertretern der Wirtschaftsförderung, der Handwerkskammer, der Industrie- und Handelskammer, des Ortsbeirats, Gewerbe und Interessengemeinschaften sowie der städtischen Ämter die Wirtschaft in den Stadtteilen und ansässige Unternehmen. Die Besuche dienen dazu, mit den Unternehmen die Rahmenbedingungen der Wirtschaft im Stadtteil zu diskutieren sowie Anregungen für Verbesserungen aufzunehmen.

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