Frankfurt Marathon setzt Engagement in Sachen Umweltschutz und Klimafreundlichkeit fort

„Wir setzen auf Nachhaltigkeit“

Jedes Jahr ein bisschen grüner: der Marathon in der Mainmetropole. Foto: „Mainova Frankfurt Marathon“/p

Frankfurt (red) – Jedes Jahr ein bisschen grüner: Der Mainova Frankfurt Marathon setzt sein Engagement in Sachen Umweltschutz und Klimafreundlichkeit fort. „Wir sind auf dem Weg zum Green Marathon und kommen unserem Ziel Jahr für Jahr näher“, sagt Renndirektor Jo Schindler.

Zumal die Organisatoren schon seit 2005 viele Schritte für die Nachhaltigkeit beim jährlich größten Sportereignis in Frankfurt verwirklicht haben. Über 230.000 Euro hat der Mainova Frankfurt Marathon in den vergangenen 14 Jahren in Umweltschutzmaßnahmen investiert. Bei der 38. Ausgabe des ältesten deutschen Stadtmarathon am 27. Oktober sollen beispielsweise keine Plastikbecher mehr verwendet werden. . Ausgehend von einer Analyse des Mülls an den Verpflegungsstellen soll das Abfallkonzept weiter verbessert werden. Bei der diesjährigen Ausgabe des Laufklassikers am Main wird der Veranstalter wieder einen Euro je Teilnehmer über die 42,195-Kilometer-Distanz spenden und mit dem Geld die Anpflanzung von Olivenbäumen in der toskanischen Heimat des Partners Fattoria La Vialla finanzieren. Mit dessen klimafreundlichen Bio-Produkten werden die Läufer bei der Pasta Party verpflegt. Nach der im Jahr 2017 angelaufenen Aktion konnten für die Spendensumme von 12.000 Euro 4.500 Olivenbäume angepflanzt werden, die rund 240 Tonnen Kohlendioxid im Jahr binden. Ziel ist nun, dass im kommenden Jahr mindestens

4.500 weitere Bäume angepflanzt werden können. Gemeinsam mit Titelsponsor Mainova setzt der Frankfurt Marathon auf die Kraft der Sonne.

Der Veranstalter hat unlängst eine etwa 150 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage auf

dem Dach der Frankfurter Mainova-Zentrale finanziert. Dort werden jährlich etwa 22.500 Kilowattstunden klimafreundlicher Strom produziert, was eine Einsparung von etwa zwölf Tonnen CO2 bedeutet. „Wir setzen beim Mainova Frankfurt Marathon konsequent auf Nachhaltigkeit“, sagt Renndirektor Schindler. „Laufen ist die wohl umweltfreundlichste Art der Fortbewegung. Und wir feiern am letzten Oktober-Wochenende Jahr für Jahr ein Festival des Laufsports, das so umwelt- und klimafreundlich wie möglich sein soll.“

Der Laufklassiker am Main wird seine grüne Expertise künftig mit anderen Veranstaltern teilen. Streckenchef Manuel Friedrich ist in die neu geschaffene Nachhaltigkeits-Kommission der internationalen Vereinigung der Marathon- und Straßenläufe (AIMS) berufen worden.

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