Das Wichtigste der Woche

Kooperation von DFB und Mainova sowie Bundesmittel für die Stadt

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25,5 Millionen Euro für die Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme fließen nach Frankfurt. Foto: p

Frankfurt (red) – Neues Jahr, neues Glück! Doch das hat das Ende 2019 noch mitgebracht:.

DFB und Mainova kooperieren bei Neubau: Für die nachhaltige und sichere Energieversorgung rund um den Bau des neuen DFB und seiner Akademie in Niederrad kooperiert der Deutsche Fußball-Bund mit der Mainova. Der größte hessische Energieversorger liefert von der Wärme- und Kälteversorgung inklusive Rasenheizung bis hin zur umweltschonenden Stromerzeugung aus Sonnenenergie, der Lüftung sowie den Wasseraufbereitungsanlagen alles aus einer Hand. Mainova baut dafür eine 1,5 Kilometer lange Fernwärmetrasse zur neuen Heimat des DFB und errichtet auf dem Parkhaus eine Fotovoltaikanlage zur Eigenversorgung des Gebäudes mit elektrischer Energie.

Fast 200.000 Euro für Vereine und Institutionen: Frankfurt ist eine Stadt der Vereine – und der engagierten Bürger. Doch oft scheitert es an finanziellen Hilfen, um Projekte voranzubringen. „Ich bin sehr froh, dass wir aus meinem Dezernat fast 200.000 Euro an Vereine vergeben konnten“, sagt OB Feldmann: Ein Großteil der Zuwendungen ging an die 34 Vereinsringe, die je 2600 Euro bekamen. Deren Stadtverband erhielt noch 7600 Euro. Größtes Einzelprojekt im zu Ende gehenden Jahr 2019 war ein Projekt des Diakonischen Werks in der Nordweststadt: Das Seniorenprojekt Biazza. Aus dem Etat des Stadtoberhaupts wurden aber auch Bewegungen wie Pulse of Europe unterstützt, die 1000 Euro erhielten, oder Kulturinstitutionen wie das Papageno-Theater, das mit 2400 Euro unterstützt wurde.

Frankfurt erhält Bundesmittel für Wasserstoffprojekt: Mit einem gemeinsamen Projekt von Mainova und FES gehört die Stadt Frankfurt zu einer von bundesweit 13 Hy-Expert-Regionen, die Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer gerade in Berlin vorgestellt hat. Die Gewinner des Wettbewerbs Hy-Land erhalten jeweils 300.000 Euro Fördermittel, um Wasserstoffkonzepte auszuarbeiten. Im Zentrum der Hy-Land-Regionen steht die Integration von erneuerbarem Wasserstoff im Verkehrssektor, um den möglichen Beitrag zur Erreichung der CO2-Reduktionsziele zu zeigen. Frankfurt hat den Zuschlag für sein Projekt „MH2Regio“ zur Wasserstoffproduktion aus Siedlungsabfällen erhalten. Ziel ist es, ein wirtschaftliches Gesamtkonzept für eine Wasserstoffinfrastruktur ausgehend vom Müllheizkraftwerk in der Nordweststadt zu erstellen.

St. Katharinen- und Weißfrauenstift unterstützt bedürftige Seniorinnen seit 1877: OB Peter Feldmann und Seniorendezernentin Daniela Birkenfeld haben die Stiftsfrauen des St. Katharinen- und Weißfrauenstifts im Kaisersaal des Römers empfangen. Die zwischen 60 und 107 Jahre alten Frauen werden durch das Stift unterstützt und bekommen einen Zuschuss zur Rente. Insgesamt 1400 Frankfurterinnen beziehen die Unterstützung des Stifts, die lange Jahre Arbeit und Familie in Einklang bringen mussten. Heute leben viele von ihnen in Armut, da ihre Rente aufgrund von Scheidung oder lückenhaften Erwerbsbiografien sehr gering ausfällt. Feldmann dankte den Mitarbeitern des Stifts für ihr Engagement und betonte die Bedeutung ihrer Arbeit für die Stadt: „Unsere Stadt ist wegen ihres inneren Zusammenhalts reich. Gesellschaftliches Miteinander spielt eine große Rolle – und das St. Katharinen- und Weißfrauensstift ist hierbei eine zentrale Stütze.“

25,5 Millionen Euro für Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme: Bundesminister Andreas Scheuer hat Zukunftschecks in Höhe von rund 200 Millionen Euro verteilt. Davon fließen 25,5 Millionen Euro nach Frankfurt. „Mit der Digitalisierungsarbeit im Verkehr können wir Stau reduzieren und die Luftqualität in unserer Stadt verbessern“, sagt die Frankfurter SPD-Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen freudig.

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