OB Feldmann und Baudezernent Schneider loben bei Richtfest zügige Fertigstellung

Weltgrößte Holzmodulschule fertig

Beim Richtfest (von links): Baudezernent Jan Schneider mit den Zimmerern Frank Lindner und Erik Schwesig sowie OB Peter Feldmann. Foto: p

Westend (red) – „Der Bau der weltweit größten in Holzmodulbauweise errichteten Schule ist abgeschlossen“, freut sich OB Peter Feldmann.

Beim Richtfest für den Schulcampus Westend an der Miquelallee hob Baudezernent Jan Schneider die schnelle Realisierung des Projekts hervor: „Erst im vergangenen September haben die Erdarbeiten begonnen, und schon elf Monate später können die ersten Räume bezogen werden. “ Zu Beginn des kommenden Schuljahres wird das Adorno-Gymnasium mit dem Unterricht in dem Übergangsquartier auf dem ehemaligen Sportplatz der Philipp-Holzmann-Schule starten.

Die Holzhausenschule bezieht ihre Räume im Ostflügel des Komplexes Anfang kommenden Jahres. Insgesamt ist der Schulcampus für mehr als 2000 Schüler ausgelegt: „Frankfurt wächst und ist bundesweit die Großstadt mit dem höchsten Anteil an Kindern und Jugendlichen“, sagte Feldmann. „Für sie müssen wir unsere bestehenden Schulen sanieren und neue bauen. Der Schulcampus Westend ist eine Antwort auf diese großen Herausforderungen. Wir können stolz sein auf diesen Meilenstein in der Schullandschaft.“

Baudezernent Schneider wies darauf hin, dass es sich beim Schulcampus Westend um ein Übergangsquartier mit einem hohen Anspruch an die Raumqualität handle. „Wir erhalten ein hochwertiges Gebäude, in dem sich Schüler sowie Lehrer sehr wohl fühlen werden.“ So heize sich der Komplex dank der Verwendung von Beton in den Decken weniger stark auf als andere Holzbauten. Besonders würdigte Schneider, dass der ehrgeizige Zeitplan eingehalten wurde. „Für diese hervorragende Leistung bedanke ich mich bei allen Beteiligten der Baufirmen und der Stadtverwaltung ganz herzlich.“

Das vom Architekturbüro gmp entworfene Gebäude wurde aus 350 Holzmodulen errichtet, die bis zu 19 Meter lang und 20 Tonnen schwer sind. Sie wurden im Werk der Firma Erne Holzbau in der Schweiz gefertigt und zeitgenau zur Baustelle in Frankfurt gebracht.

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