Oberbürgermeister Feldmann begrüßt Gäste zum deutsch-amerikanischen Freundschaftstag

Verbundenheit und Freundschaft

Deutsch-amerikanischer Freundschaftstag im Kaisersaal: OB Peter Feldmann und US-Generalkonsulin Patricia Lacina. Foto: p

Altstadt (red) – Zum Tag der deutsch-amerikanischen Freundschaft sind am vergangenen Dienstag zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und NGOs in den Kaisersaal gekommen. Ebenfalls anwesend war die US-Generalkonsulin Patricia Lacina.

Oberbürgermeister Peter Feldmann äußerte sich über die sich vertiefenden Beziehungen: „Seit 2003 feiern wir gemeinsam unsere Freundschaft. Wir erinnern uns an die Ankunft erster deutscher Siedler am 6. Oktober 1683 in den USA. Sie ließen sich in unserer jüngsten Partnerstadt Philadelphia nieder, von denen heute noch die Stadtteile Germantown und Frankford zeugen. Die Feier zeigt jedes Jahr, wie viel Verbundenheit in dieser Freundschaft steckt und wie viele Menschen sich dafür einsetzen. “.

Das Stadtoberhaupt betonte, dass Frankfurt und die USA auf vielfältige Weise miteinander verbunden seien. „In unserer Stadt ist das weltweit größte US-amerikanische Generalkonsulat zuhause. Seit 2015 ist Philadelphia Frankfurts Partnerstadt. Die Schüler der Schule am Ried unternehmen jährlich einen wunderbaren Austausch mit der Washington Carver High School in Philadelphia und die Science Leadership Academy pflegt einen Schüleraustausch mit dem Gymnasium Riedberg“, erklärte Feldmann. Der deutsch-amerikanische Freundschaftstag sei ein Beispiel dafür, was mit dem Engagement von vielen Menschen erreicht werden könne. Besonders hob Feldmann die bereits seit 70 Jahren bestehende Steuben-Schurz-Gesellschaft hervor – sie ist die älteste deutsch-amerikanische Freundschaftsorganisation.

„So hat der Städtefreundschaftsverein Frankfurt-Philadelphia-Gesellschaft viele Projekte in Frankfurt und Philadelphia auf die Beine gestellt. Der Frankfurt-Tag in Philadelphia und der Philadelphia-Tag ‚Philly’ in unserer Stadt haben eine lange Tradition. Ich wünsche mir und bin mir auch sicher, dass noch viele weitere großartige Vorhaben ins Leben gerufen werden“, sagte der OB. Es sei dem Engagement der Bürger beider Städte zu verdanken, dass die junge Städteallianz innerhalb kürzester Zeit zu einem Erfolgsmodell geworden ist. „Sie stellen die Verbindung auf eine solide Basis und erfüllen sie mit Leben.“ So bilde der jährlich stattfindende „Philly“ eine Plattform für alle an der Städtepartnerschaft Interessierten. Dabei sind regelmäßig auch Gäste aus der amerikanischen Partnerstadt dabei – und ebendort gibt es ein Pendant, den jährlichen Frankfurt Day der German-American Association. Frankfurt habe beim Aufbau der Beziehungen der USA mit Deutschland und den Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle gespielt, betonte das Stadtoberhaupt. Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich das US-Hauptquartier in Europa auf dem heutigen Uni-Campus Westend. Hier unterzeichnete am 19. September 1945 Eisenhower die Proklamation Nummer zwei, welche die Gründung der heutigen Bundesländer Hessen, Bayern und Baden-Württemberg besiegelte. Drei Jahre später übergaben Militärgouverneure der Alliierten am 1. Juli 1948 die „Frankfurter Dokumente“.

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