Ökoprofit-Runde 2019/2020 startet mit Teilnehmern aus Frankfurt und der Rhein-Main-Region

Elf Unternehmen und Kommunen für den Klimaschutz

Engagieren sich für den Klimaschutz: Die Teilnehmer der neuen Ökoprofit-Runde 2019/20 zusammen mit Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. Foto: p

Frankfurt (red) – Die Projektrunde 2019/2020 des Umweltmanagement-Programms Ökoprofit ist gestartet.

Elf neue Ökoprofit-Unternehmen und -Kommunen werden sich ein Jahr lang intensiv mit den Themen Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit beschäftigen und dabei vom Energiereferat der Stadt Frankfurt begleitet. Bei der Auftaktveranstaltung begrüßte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig die Vertreter der elf Unternehmen und Organisationen: „Ich freue mich sehr über Ihre Teilnahme an unserem Projekt Ökoprofit. Sie zeigen damit Verantwortung für das Klima und für einen sparsamen Einsatz von Ressourcen. Gemeinsam können wir mehr erreichen als jeder für sich alleine. “.

Ende 2018 hatten die Umweltdezernentin und Rouven Kötter, erster Beigeordneter des Regionalverbandes Frankfurt-RheinMain, eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die erfolgreiche Klimaschutz-Maßnahme nun auch auf Unternehmen und Kommunen aus der Region auszuweiten. „Der Klimawandel macht an kommunalen Grenzen nicht halt, deshalb muss auch unser Engagement darüber hinausgehen. Die Region geht diese Herausforderung gemeinsam an, das ist ein gutes Zeichen“, sagte Kötter.

Als Ergebnis dieser Kooperation nehmen an der neuen Ökoprofit-Einsteigerrunde auch vier kommunale Einrichtungen aus Eschborn, Dreieich, Dietzenbach und Wölfersheim teil. Die Stadt Frankfurt und der Regionalverband arbeiten innerhalb des Regionalen Energiekonzeptes seit 2013 eng zusammen und verfolgen das Ziel, in der Region bis 2050 weitestgehend auf fossile Brennstoffe zu verzichten.

Unternehmen und Klima profitieren

Ziel von Ökoprofit ist es, Unternehmen und Kommunen im Bereich Umweltmanagement für die Zukunft sicherer aufzustellen, Betriebskosten zu senken und ganz konkret Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. So wurde durch die beteiligten Unternehmen bei der Ökoprofit-Projektrunde 2018/2019 insgesamt 1.083.809 Kilowattstunden Strom oder 1.020.751 Kilogramm CO2 – und damit 830.571 Euro – eingespart. Der verringerte Stromverbrauch würde ausreichen, um einen Vier-Personen Haushalt insgesamt 339 Jahre lang mit Strom zu versorgen. Und es wurde so viel CO2 eingespart, wie von circa 40.000 Bäumen oder 100 Hektar Wald kompensiert werden kann. Das entspricht einer Fläche von insgesamt 143 Fußballfeldern.

Die Teilnehmer wollen sich innerhalb eines Jahres kontinuierlich verbessern. Nach einer ersten Bestandsaufnahme vor Ort und einer breit angelegenen Datenerhebung, identifizieren die im Projekt beteiligten Berater die je für den Betrieb relevanten Maßnahmen. Kern dieses Vorgehens ist es, mit den teilnehmenden Betrieben ein umsetzbares Umweltprogramm zu entwickeln.

Die an Ökoprofit beteiligten Unternehmen und Kommunen schätzen, dass sie sich bei Workshops und anderen Anlässen mit anderen Projektteilnehmern austauschen können. Nach Abschluss des einjährigen Projekts haben die Teilnehmer die Möglichkeit, dem Ökoprofit-Klub beizutreten. Dieser trifft sich pro Projektjahr mindestens vier Mal zum gemeinsamen Austausch.

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