Grund: Politische Lage im Mittleren Osten

„Tod im Salz“ im Archäologischen Museum wird verschoben

Bei der Restaurierung einer Tunika aus dem Salzbergwerk von Zanjan (West-Iran) im iranischen Forschungsinstitut für Konservierung. Foto: Archaeologisches Museum Frankfurt/Bagherpour Kashani/p

Altstadt (red) – Die für das Frühjahr geplante Sonderausstellung vom 25. März bis 4. Oktober „Tod im Salz. Eine archäologische Ermittlung in Persien“ im Archäologischen Museum Frankfurt muss kurzfristig auf zunächst unbestimmte Zeit verschoben werden.

Grund ist die Rücknahme der Verträge sowie der Angebote der Versicherungs- und Kunsttransportunternehmen unter Hinweis auf die seit Jahresbeginn nochmals verschärfte politische Lage im Mittleren Osten. In den vergangenen zwei Jahren hatte das Archäologische Museum mit den Kollegen des Deutschen Bergbau-Museums Bochum, des Zanjan Saltmen and Archaeological Museums und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran die Ausstellung erfolgreich vorbereitet. Zudem forschten und arbeiteten Expertinnen für Textil und Leder aus dem Naturhistorischen Museum Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie Restauratorinnen des iranischen Forschungsinstituts für Konservierung (RCCCR) fachkundig und mit großem Engagement an den herausragenden Funden.

Bei den Kollegen in Deutschland, Österreich und im Iran möchte sich das Museums-Team für die Zusammenarbeit bis zu diesem Zeitpunkt bedanken und hofft auf eine baldige Fortführung der Ausstellungsvorbereitungen.

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